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Globale Erderwärmung

Die globale Erderwärmung eine Bedrohung oder Übertreibung?                                     beabeitet 1999-2006

Dieser Bericht will versuchen die unsichtbare Bedrohung aufzuklären!
Indem ich Internetberichte und Dokumentationen welche ich gelesen und gesehen habe, hier in meine Broschüre einbeziehe und als Laie in meiner Form und Ansicht wiedergebe.

Was passiert in einigen Jahrzehnten mit dem Wetter, wenn wir die globale Erderwärmung nicht in den Griff bekommen? Diese Broschüre stellt ein mögliches Szenario dar. Werden im Jahr 2100, oder vielleicht schon früher, gefährliche Erdrutsche, schmelzende Gletscher, Flüsse die über ihre Ufer fliessen, Sturmfluten, und Flutwellen, unsere Städte dem Erdboden gleich machen?

  Steht die Welt in den folgenden Jahrzehnten vor dem Kollaps?

 Wird die Erde für uns Lebewesen unbewohnbar?

 Wie viele Lebensformen müssen sterben oder werden ausgerottet?

 Beispiele die Haarsträubend sind werden Sie in diesem Bericht lesen!

 Viele Beispiele von Naturgewalten, Jahrhundertflut, Hurrikane, abschmelzende Gletscher, und dem sterben von Millionen von Lebewesen, haben wir schon gesehen und vielleicht auch erlebt. Sind dies normale Naturgewalten, oder sind es von uns verursachte Katastrophen?

Bis heute haben viele Forscher die sich mit den Folgen der Katastrophen befassen, die drohende Gefahr publik gemacht. Eine Gefahr die jeder kennt und doch keiner sehen will, oder gar begreifen möchte. Nur ein paar kleinere Gruppen nehmen diese Gefahr ernst. Deshalb muss dieser Bericht für mehr Aufklärung sorgen. Von den Folgen, und der verantwortungslosen Politik einiger Länder, auch unsere Politik welche viel zu wenig Aufklärung betreibt. Das hunderttausend Dächer Programm nicht richtig erklärt. Der einzelne Bürger ist zu wenig aufklärt. Wie dieser sparen kann an Energie und Heiz-Strom-Kosten! Vielleicht auch von der Engstirnigkeit, oder der Sorglosigkeit, der Menschen berichten. Auch das Schulsystem müsste mehr Erkenntnisse über das Ökosystem dieses Planeten unterrichten und somit das Umweltbewusstsein unserer Kinder schärfen. Dieses bewusste Denken und Verständnis, für unsere Umwelt, ist sehr wichtig!
Nicht nur für unsere Kinder!
Dieses Verständnis kann viele Lebewesen und Pflanzen vor der Vernichtung retten!
Durch Untätigkeit wird uns nicht geholfen, sondern wir müssen lernen diese Erde besser zu behandeln und zu schützen!

Alle Menschen auf diesem Planeten, haben Verantwortung gegenüber ihrer Nachkommen, und auch für die Natur auf dieser Erde, zu übernehmen. Wer dies nicht will, wird mit ungeheurer Gewalt der Natur zu rechnen haben.

 Die Natur braucht uns nicht, aber wir brauchen die Natur, die Erde und ein intaktes Ökosystem!

 Jeder schaut weg, oder glaubt nicht in der Lage zu sein etwas dagegen zu unternehmen. Obwohl die Forscher und Wissenschaftler ausgiebig schon seit langem warnen. Allen voran der Mensch und die Industrie, haben eigene Interessen, und nichts für unsere Umwelt übrig. Der Profit steht hier im Vordergrund. Was wird sein, wenn die Umweltsünden unbezahlbar werden? Was dann?

 Auch das Christentum, und die anderen Religionen, schauen zu, und hoffen auf Gottes Hilfe, nach dem Bibelspruch. Macht Euch die Welt zum Untertan.
Aber Gott meinte bestimmt nicht mit Umweltsünden.
Das ist Sünde!!!


Werden wir für unsere Umweltsünden bestraft?

Wird das in 100 Jahren, oder schon früher, das

Ende, der uns bekannten Lebensformen???

 Der Planet Erde, ein Ökosystem unvorstellbar für den einzelnen Menschen, unser zu Hause für etwa 6 Milliarden Menschen. Wir sind dabei diese Welt zu zerstören. Die ersten warnenden Stimmen ertönten schon vor 50 Jahren.

 Man sprach vom Treibhauseffekt.
Ein Trennt ständig zunehmender Temperaturen.

  Was sind die Ursachen?
Weltweit begann man das Phänomen zu erforschen. Parallel dazu beobachten wir eine steigende Anzahl extremer Katastrophen. Mitte der neunziger Jahre waren die Wissenschaftler absolut sicher, und auch führende Politiker fanden klare Worte. Die Veränderung des globalen Klimas, bedroht das Leben auf dieser Erde.

 Seit vielen Jahren, haben wir Gewissheit. Wir verändern das Klima unserer Erde. Wir verringern den Sauerstoff auf unserer Erde. Durch Abholzung riesiger Flächen pro Jahr, dem Regenwald unserem zweitgrössten Sauerstoffproduzenten. Durch Algenvernichtung in unseren Meeren. Wussten Sie dass Meeresalgen 60% unseres Sauerstoffes produzieren? Wir ersticken unseren Planeten. Der Kohlendioxyd Ausstoss unserer Autos und Fabriken, Grossfeuer und Brandrodungen, verändern das Schutzschild gegen die Hitze der Sonne, während wir unsere Umwelt verschmutzen wird es immer heisser, schon jetzt ist die Erde mindestens ein halbes Grad wärmer als vor hundert Jahren.

Wie wird es in 50 Jahren sein?

 Wie wird es in 100 Jahren sein?

Die Veränderungen sind sichtbar. Die letzten Überschwemmungen in Europa haben grössere Dimensionen und nachhaltiger Folgen als je zu vor. Rund um den Erdball, ereigneten sich früher auch Naturkatastrophen, aber in heutiger Zeit jagt eine Katastrophe die andere. Und sie werden Gewaltiger und Fürchterlicher. Ein Temperaturanstieg von gerade einmal, einem halben Grad hat das bewirkt. In fünfzig oder 100 Jahren soll, oder wird es auf der Erde 4 Grad wärmer sein. Einige schreiben sogar 11 Grad Erderwärmung! Die globale Erwärmung verändert unsere Welt für immer. Ohne Zweifel gibt es eine globale Erwärmung und die Ursache dafür liegt bei uns selbst.

Zwar gibt es vereinzelt Wissenschaftler, kleine Gruppen, die erklären es gäbe keine globale Erwärmung, oder es handele sich nur um eine natürliche Veränderung des Klimas. Oder es gibt nicht genug Aufzeichnungen also Daten, um klar festzustellen, dass diese Erde aus dem ökologischen Gleichgewicht kommt.

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 Aber das ist absolut falsch!

 Tausende Klimaforscher haben an dem Bericht für die Vereinten Nationen mitgearbeitet, der auf die globale Erwärmung hinweist, sie ist die grösste Bedrohung der wir je ausgesetzt werden. Einige Forscher gehen davon aus, dass die globale Erwärmung, Konsequenzen haben wird, die wir uns heute kaum vorstellen können.

Im Jahr 2000 war weltweit einer von 30 Menschen von einer Naturkatastrophe betroffen, aber bis 2100 wird jeder mit solchen Gefahren konfrontiert sein.

Jeder und jedes Jahr wieder.


Ein Katastrophenhelfer den ich hörte, er ist als erfahrener Rettungsingenieur im Einsatz. Es ist seine Aufgabe die Trümmer einer Katastrophe wegzuräumen und nach Opfern zu suchen, oder im günstigsten Fall nach Überlebenden. Er hat die Schrecken schon erlebt, die wir alle in der Zukunft erlebt werden. Für ihn ist die globale Erwärmung schon zum Teil seines Alltags geworden. Mal angenommen jemand kommt zu mir und fragt, wir wollen eine Naturkatastrophe filmen, oder uns ansehen? Wo sollen wir hingehen?  Da würde ich sagen, am besten nach Peru, die sind Regelmässig alle paar Monate von der einen oder der anderen Katastrophe betroffen.

 Haben wir alle solche Meldungen, in ähnlicher Form, schon gehört?

 Wie soll man sich auf eine Zukunft vorbereiten, deren einzige Konstanten Chaos und andauernde Katastrophen sind?

 An manchen Orten, können wir heute schon einen Blick, auf das werfen was uns morgen erwartet.

 Nehmen wir einmal den El Nino?

Der El Nino gilt als das grösste Klima verändernde Phänomen auf der Erde.

 Das Phänomen, welches man als El Nino bezeichnet, wirkt im Pazifik und zwar im gesamten Pazifik der Südhalbkugel zwischen Peru und Chile auf der einen Seite und Australien und Indonesien auf der anderen Seite. Es ist diese räumliche Dimension, die ihm die überragende Bedeutung verleiht, die aber auch dazu führt, dass Länder und Kontinente, die weit ab davon liegen, noch die Fernwirkungen dieses Phänomens zu spüren bekommen.

Wissenschaftler haben errechnet, dass der El Nino Effekt die Leistung von 300 000 grossen Atomkraftwerken freisetzen kann.

 Mit El Nino bezeichnet man eine Erwärmung der Deckschicht des gesamten tropischen Pazifiks, die etwa alle vier bis sieben Jahre auftritt. El Nino ist spanisch und bedeutet "Das Christkind" oder einfach "der Knabe" Die Bezeichnung wird verwendet, da die Strömung üblicherweise um Weihnachten einsetzt.

Dieser Name wurde schon vor über 100 Jahren von peruanischen Fischern erfunden. In der Realität betragen die Abstände zwischen zwei El Ninos, zwischen zwei und neun Jahren.

Er tritt in der heissesten Phase des Südsommers auf. Im Raum zwischen der Westküste Südamerikas und der Ostküste Australiens. Die Grenze zwischen den nördlichen und südlichen Luftmassen wird innertropische Konvergenzzone genannt.

Normalerweise gibt es in dieser Region, der innertropischen Konvergenzzone,

 die so genannten Passatwinde.

Passatwinde
gehören zu den grössten Windsystemen der Welt. Die Passatwinde wehen von Osten nach Westen, wodurch das durch die Sonne erwärmte Oberflächenwasser im Ostpazifik westwärts verschoben wird und kaltes Wasser an die Meeresoberfläche dringt.

. In den El Nino Jahren allerdings ist die Erwärmung besonders stark, und die Fische kehren auch nicht wie sonst üblich am Ende des Frühjahrs wieder. Diese besonders starken Erwärmungen dauern etwa ein Jahr lang an. Dem Wasser fehlt, mit der Erwärmung der nötige Sauerstoff, um den Artenreichtum versorgen zu können.

Mit dem Verschwinden der Fische, steht den Vögeln und Robben nicht mehr genug Nahrung zur Verfügung, deshalb kommt es hier zu einem Massensterben. Auch bei den Menschen kommt es zu Hunger, weil sich die betroffenen Regionen fast nur vom Fisch ernähren.

 Während El Nino verlieren diese Passatwinde allerdings an Kraft oder ändern gar ihre Richtung. Dafür wehen nun Winde, die von einem erwärmten Meer kommen und an den Anden gleich nochmals zum Aufsteigen gezwungnen werden. Dadurch kommt es zu starken Regenfällen in Südamerika, und deshalb zu Überschwemmungen, Erdrutschen und Schlammlawinen. In Südostasien kommt es zu Dürreperioden. Australien und Indonesien leiden nun unter lang anhaltender Dürre.

 Auch wenn man bei El Nino meistens von der Küste Südamerikas spricht, taucht das Phänomen auch z.B. in Kalifornien oder Afrika auf.

 Von vielen Menschen in Südamerika, wird El Nino immer noch für die Rache der Natur am Menschen gehalten, weil diese die Natur zerstört haben.

 Wer denkt, dass El Nino ein Phänomen der neuen Zeit sei, was zum Werdegang des Klimas, oder Ozonloch, gehört, der liegt falsch. Wissenschaftler vermuten, dass das El Nino Phänomen schon seit Jahrtausenden auftritt. Genaue geschichtliche Überlieferungen gibt es allerdings nicht, da damals die Menschen alles was merkwürdig in der Natur war, für die Macht Gottes hielten. Vielleicht werden Aufzeichnungen darüber im Vatikan zu finden sein?

 Zur Jahreswende 1982/1983 sowie 1997-1998 trat El Nino im 20. Jahrhundert am intensivsten auf. Während der letzten Jahrzehnte setzte dieses Phänomen auch 1972, 1976, 1987, 1991, 1994 und 1997 ein. Die Folgen waren jedes Mal Dürren, Überschwemmungen, Stürme und Missernten. Welche allein im 20. Jahrhundert Tausende von Toten forderte. Allein 1982-1983 wurden 85 % der Seevögel in Peru getötet. Genaue Zahlen über Tote und Schäden gibt es nicht.  

 Aber auch zu anderen kuriosen Phänomenen ist El Nino fähig.

 Hier einmal die grössten Folgen des El Ninos:

 Gletscher
Seit etwa 1980 beobachten wir, schrumpfen die kleineren Gletscher der Anden. Hauptursache dafür ist die globale Erwärmung, hier speziell das dadurch verstärkte Klimaphänomen El Nino. Bis 2010 oder 2015 werden vermutlich die kleineren Gletscher in den Anden verschwunden oder bis auf kleine Reste zusammengeschrumpft sein.

 Hunger
Durch die Erwärmung des Wassers sterben die Fische aus oder ziehen in andere, kühlere Gebiete um. Der Fisch zählt in den Gebieten Südamerikas zum Hauptnahrung und Hauptwirtschaftsgut der Menschen. Durch das plötzliche Ausbleiben der Fische, gibt es in den Regionen Hunger und wirtschaftliche Probleme.

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 Überschwemmungen
In den Gebieten Südamerikas kommt es durch den Wechsel des Klimas, zu heftigem Regen. In Peru oder den angrenzenden Ländern kommt es zu Schlammlawinen, Überschwemmungen, welche alles hinweg reissen und dem Erdboden gleich machen. Menschen und Tiere sterben in Hochwasser und in
Erdrutschen.

 Krankheiten
Zudem treten Krankheiten wie Pocken Ebola Malaria oder Cholera auch Missgeburten von Atom Verstrahlung auf. Psychologische Krankheiten nehmen zu. Durch Unfälle verletzter Menschen dadurch verursachte behinderte oder kranke Menschen, nehmen zu.

 Waldbrände
Jährlich verbrennen Ca. 300 - 500 Millionen Hektar Wald. Bei den meisten dieser Vorfälle ist El Nino schuld. Die auftretende Dürre trocknet die Wälder soweit aus, dass der kleinste Funke reicht um eine Katastrophe auszulösen. Auch an den Bränden in Indonesien und Brasilien zwischen 1997 und 1998 soll El Nino schuld sein.

 Der erste grosse Erfolg der Wissenschaftler war im Jahr 1997/1998, als man es schaffte das Erscheinen des El Ninos anhand von Satellitenbildern vorauszusagen.

Weitere Erfolge konnte die Wissenschaft bis heute leider nicht verbuchen.

Die grösste Hoffnung der Wissenschaft sind die Fühler im Meer, solche Messbojen zur Untersuchung des El Ninos, welche die Wassertemperatur, Geschwindigkeit und Wind messen sollen. Damit könnten die ersten Erfolge eintreten.
Ähnliche Fühler im Meer, Messbojen, sollen als Frühwarnsystem von Tsunamis dienen.

  1998 während eines El Nino!

 In weniger als einem Jahr wurde Peru von über 20 Naturkatastrophen heimgesucht. 2000 Menschen starben in Hochwasser und in Erdrutschen. Genau so sicher wie die globale Erwärmung uns alle mit derartigen Katastrophen bedroht, weiss man hier dass der nächste El Nino nicht lange auf sich warten lässt. El Nino ist ein gutes Beispiel für das was uns in Zukunft erwartet, wenn die globale Erwärmung so weiter geht. Die Auswirkungen werden auf der ganzen Erde zu spüren sein. Von Stürmen von Peru und den Überschwemmungen in Mitteleuropa bis zu den Dürren in Afrika und Australien. So gesehen ist El Nino nur eine kleine Kostprobe dessen, was uns alle erwartet.

 Man kann nur hoffen, dass ich mich irre, und dies wirklich nur eine Übertreibung ist.
Ich hoffe es!
Doch Fakten und die menschliche Logik beweist anderes,

denn es soll noch viel schlimmer kommen!

 Die globale Erwärmung wird sich vielfältig auswirken. Aber die Wissenschaft kann uns schon heute ein Bild unserer Zukunft liefern. Die Weltmeere erwärmen sich, das Eis in den Polargebieten beginnt zu schmelzen.

 Der Meeresspiegel steigt!
In den wärmeren Ländern gefährden anhaltende Dürren den Lebensraum der Menschen. Während unsere Atmosphäre immer mehr und mehr aufgeheizt wird, folgen lang anhaltende  Trockenperioden, und dann verheerende Überschwemmungen. Ganze Städte stehen unter Wasser. Die Stürme wüten immer bedrohlicher. Kein Ort ist mehr sicher.

 Sogar das Leben im Paradies ist bedroht.

 Auf den Bahamas,
 hat man schon erfahren was es bedeutet wenn die Wassertemperatur ansteigt. Genau wie in Peru hat der letzte El Nino seine Spuren der Verwüstung hinterlassen. Seine Opfer hier,

die Korallenbänke.
 Korallenriffe gehören zu den reichsten Ökosystemen unserer Erde, sie sind so vielfältig und Artenreich, dass wir bisher nur einen kleinen Teil dessen kennen was es hier zu Entdecken gibt. Aber noch bevor wir sie näher Erforschen können, werden viele dieser Riffe verschwunden sein.

 Eine Erwärmung der Ozeane bedeutet für die Korallen den Tod.

 Und niemand kennt die Konsequenzen.
Ein Riff  auf den Bahamas, es war völlig gesund, bis im El Nino Jahr 1998 die Wassertemperatur anstieg. Es war nur 1 ½  Grad, aber das reichte schon aus. Die Korallen stießen die Algen ab, die in ihnen lebten, und die ihre Hauptnahrung lieferten, das führte dazu, dass sie absterben. Die Wassertemperatur war nur um etwa 1 ½  Grad gestiegen, und das auch nur zwei Wochen lang. Aber fast der gesamte Korallen-bestand ist vernichtet worden. Zahllose Korallen haben darunter gelitten, die meisten sind einfach ausgebleicht, einige konnten sich erholen, bei anderen ist dieser Prozess noch im Gange. An manchen Orten können sich die Korallen nicht mehr Entwickeln, weil Algen und andere Gewächse ihre Standorte überwuchert haben. Es kann Jahrzehnte dauern bis sie sich erholen, wenn nicht noch länger. Aber wenn die Korallen Jahrzehnte brauchen um sich zu erholen, sieht die Zukunft aber wirklich schlecht aus, nicht nur auf den Bahamas sondern überall. Die globale Erwärmung wird die Wassertemperaturen dauerhaft ansteigen lassen und das Korallen-sterben geht weiter. Wenn die Riffe verschwinden, verlieren die betroffenen Länder nicht nur ein Naturwunder, sondern auch ihren Hauptschutz gegen die Gewalt der Ozeane. Riffe bilden einen schützenden Wall zwischen dem Land und dem offenen Meer. Die großen Korallenriffe der Bahamas in der ganzen Karibik oder auch das Great Barriere Reef in Australien sind gewaltige Wellenbrecher.

 Wenn Küsten wie die der Bahamas ihre Korallenriffe verlieren, sind sie allein auf den von Menschen errichteten Schutz angewiesen, und der reicht nicht aus.

 Die Kaimauer des Hafens von Nassau,

 ist mit Tausenden von Steinklötze geschützt, jeder dieser Steinklötze hat ein Gewicht von 15 Tonnen, dennoch hat ein einziger Sturm einen fast 500 Meter breiten Teil einfach weggerissen. Das Zentrum des Sturmes war 1000 Kilometer entfernt, aber der davon ausgehende Seegang, hat hier schwere Schäden verursacht. Die Wucht mit der die Wellen hier auftrafen, hat gereicht um ein riesiges Loch in die Befestigungen zu reißen, die den Hafen von Nassau schützen sollen.

 Es wird angenommen und für einige ist es erwiesen, dass unsere Atmosphäre mit mehr Energie aufgeladen wird und das führt zu intensiveren Regenfällen, zu gewaltigeren Stürmen, es führt zu Veränderungen unseres Klimas. Diese Veränderungen beeinflussen unser Leben, wir sind verwundbar, sie bedrohen unseren Lebensstil. Wir leben nicht isoliert, was in Europa oder in den Vereinigten Staaten passiert, hat Auswirkungen auf die Bahamas und die ganze Welt, also müssen wir für einen gemeinsamen Schutz sorgen. Denn wir alle leben in derselben Welt.

 Das Ende des tropischen Paradieses

Das warme Wasser tötet die Korallenriffe und liefert die Menschen der Gewalt der Ozeane aus. Parallel dazu entwickelt sich, eine neue Bedrohung.

 Stürme:

 Hier erfahren Sie mehr über Bezeichnung der Stürme und zu ihrer Entstehung!!!

 Bezeichnung:  Hurrikan, Orkan, Taifun, Tornado, Tromben, Willy-Willy, Windhosen, Zyklon,?

 Der Orkan:
Orkane treten in unseren Breiten auf. Wind des grössten Stärkegrades. Dem Orkan entspricht Windstärke 12 auf der Beaufort-Skala bzw. eine Windgeschwindigkeit von mehr als etwa 120 Kilometern pro Stunde. Es sind "normale "Tiefdruckgebiete, die durch starke Temperaturgegensätze zwischen warmer Meeresluft und polarer Kaltluft entstehen. Es handelt sich dabei um so genannte Sturmtiefs.

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 Tropische Wirbelstürme:
 Man nennt sie in der Karibik und im Golf von Mexiko Hurrikan, im westlichen Pazifik Taifun, in Indien Zyklon, in Australien Willy-Willy. Sie entstehen ausschliesslich über Grossen, warmen Meeresflächen, wenn das warme Wasser die umgebenden Luftmassen erwärmt. Diese Arten von Sturmtiefs haben einen Durchmesser von mehreren hundert Kilometern. In ihnen werden Windgeschwindigkeiten von bis zu vierhundert Kilometer pro Stunde erreicht.

 Tornados:
Kurzbezeichnung: Der Tornado ist ein wandernder Wirbelsturm, der vor allem im südöstlichen Nordamerika auftritt.

Ein Tornado wird durch aufgesogenen Staub und durch Kondensation von Wassertröpfchen als schlauchförmiger Wirbel sichtbar, der bis zum Boden reicht. Tornados treten vor allem in Nordamerika in Erscheinung, meistens im Mai und Juni. Sie unterscheiden sich völlig von den eben genannten Stürmen. Sie haben meist nur einen Durchmesser von gerade 50 Metern und bewegen sich mit 50 bis 60 Stundenkilometern vorwärts in Richtung der vorherrschenden Höhenströmung. Tornados ziehen schwerste Verwüstungen nach sich. Ihre Windstärken gelten als die höchsten auf der Erde, sie werden auf über 500 Stundenkilometer geschätzt, bei besonders starken Stürmen sogar über 800 Stundenkilometer. Messungen sind aber aufgrund der Stärke der Winde nicht möglich. Im Zentrum dem Auge eines Tornados herrscht extremer Unterdruck. Die Sachschäden bei Tornados werden sowohl durch diese Windstärken als auch durch den extremen Unterdruck verursacht. Er lässt Gebäude bersten. Nach dem Bernoulli-Prinzip sinkt der Druck mit zunehmender Geschwindigkeit.

 Das Bernoulli-Prinzip
Bernoulli-Prinzip, ein physikalisches Gesetz, nach dem in einem strömenden Fluid das heisst in einem Gas oder einer Flüssigkeit, der Druck um so mehr abnimmt, je schneller die Strömung wird. Das Bernoulli-Prinzip besagt, dass die Gesamtenergie in einer stationären Strömung über den ganzen Strömungsweg konstant ist. Es lässt sich zeigen, dass als Konsequenz daraus eine Steigerung der Strömungsgeschwindigkeit immer von einem geringeren Druck begleitet wird.

Das Prinzip beschreibt auch die Strömung entlang von Oberflächen, z. B. über die Tragflächen eines Flugzeuges oder um eine Schiffsschraube. Eine Flugzeugtragfläche ist so geformt, dass die Luft an der Oberseite schneller strömt als an der Unterseite. Dieser Effekt erzeugt auf der Oberseite einen geringeren Druck als auf der Unterseite. Die Druckdifferenz sorgt für den Auftrieb, der das Flugzeug in der Luft hält. Auch eine Schiffsschraube oder ein Propeller ist so ähnlich wie eine Tragfläche geformt. Beim Drehen entsteht eine Druckdifferenz zwischen Vorder- und Rückseite, die für den Vortrieb des Schiffes oder des Flugzeuges sorgt.

 Entstehung eines Tornados:
Feuchtwarme Luft über dem Golf von Mexiko driftet mit südöstlicher Strömung im Richtung Festland. Zeitgleich strömen kalte Fallwinde von den Rocky Mountains in Entgegengesetzte Richtung. Diese Kaltluft legt sich über die Warmluft. Da nun Warmluft das Bestreben hat nach oben zu strömen, bilden sich so genannte enge Aufwindschlote. Dort findet ein Kondensationsprozess statt, so dass sich eine Gewitterwolke mit Schauern ausbildet. Man spricht hier auch von einer Superzelle. Hohe Seitenwinde versetzen die aufsteigende Luft in Rotation. In Richtung Erde entwickelt sich ein Wirbel. Dieser wird durch Kondensation, die infolge des geringen Drucks im Wirbel entsteht, als Wolkenschlauch sichtbar. Durch angesaugtes Material vom Boden verfärbt sich dieser meistens schwarz. Es gibt in Nordamerika zirka achthundert Tornados pro Jahr. Auch in Mitteleuropa werden jährlich zirka zehn solcher Wirbelstürme beobachtet. Man nennt sie bei uns Windhosen oder auch Tromben.

 Je wärmer die Weltmeere sind, desto heftiger werden die Hurrikans.

Hurrikans nähren sich von der Hitze der Ozeane, die Ozeane erwärmen sich und somit gibt es mehr und stärkere Hurrikans, entsprechend nimmt auch das Ausmass der Verwüstungen zu. Immer mehr Gebäude werden beschädigt oder brechen ganz zusammen. Das sind Phänomene mit ausserordentlicher Gewalt. Mit der Kraft hunderter Atombomben.

 Hurrikans sind die grössten und stärksten Stürme die es gibt!

Diese verwandeln die Meere in Zehnmeter hohe Wasserwände, einzelne Wogen können riesig werden. Der Wucht eines Hurrikans hält kaum etwas stand.

 Killer-Hurrikan: "Mitch"
Sintflut vernichtet Mittelamerika
"Mitch" zum Zeitpunkt seiner stärksten Entwicklung am Montag, den 26. Oktober, 1998
 Weit über 10.000 Tote, eine nahezu vollständig zerstörte Infra-Struktur, dazu verheerende Krankheitsepidemien und nun auch noch drohende Hungersnöte!

Dies ist die Schreckensbilanz, die der Killer-Hurrikan "Mitch" vor allem in den mittelamerikanischen Staaten "Honduras" und "Nicaragua" binnen nur wenigen Tagen der Vernichtung hinterliess.  Eine Spur des Elends und des blanken Entsetzens durchzieht Mittelamerika, das menschliche Leid lässt sich kaum in Worte fassen!

 Der Wirbelsturm "Mitch" galt als der stärkste Hurrikan, der in diesem Jahrhundert vor der mittelamerikanischen Küste entstanden ist. In seinem Inneren rotierte am Montag, den 26. Oktober eine Sturmsäule mit Geschwindigkeiten von bis zu 330 Stundenkilometern und im Zentrum erkennt man sein nahezu perfekt geformtes, wolkenloses "Auge", das wie ein gewaltiger, atmosphärischer Strudel aussieht und nur wenige Dutzend Kilometer durchmisst.

 Die perfekte Form des Sturms ist auf die geringe Verlagerungsgeschwindigkeit des Systems zurückzuführen, hat sich aber inzwischen wieder verloren, weil der Sturm auf Land übergegangen ist, wo die Reibungskräfte an der bergigen Erdoberfläche Störungen hervorriefen. Und diese sorgten dafür, dass sich mittlerweile auch das Auge wieder mit Wolken gefüllt hat. Gleichzeitig schwächte sich die Sturmkraft des Hurrikans stark ab. Gefährlich ist der Ex-Hurrikan aber dennoch, weil sich seine gewaltige Energie nunmehr in Gestalt von gigantischen Regengüssen über Mittelamerika austobt.

 Ex-Hurrikan "Mitch"
setzt Mittelamerika unter Wasser
 "Mitch" am Samstag, den 31. Oktober 1998
"Mitchs" weiterer Weg über Mexiko zum Golf.
Die Zugbahn von Ex-Hurrikan "Mitch" an den vergangenen Tagen

"Mitch" zog inzwischen über Südmexiko, Florida und den Nordatlantik hinweg in Richtung Europa

"Mitch" wanderte nach seinem tagelangen Verharren über Honduras und Guatemala Nordwestlich in Richtung Mexiko, wobei sich der zum "Tropischen Sturm" Herabgestufte Ex-Hurrikan noch ein wenig abschwächte. Grosse Gefahr ging aber zunächst noch von den sintflutartigen Regenfällen aus.

Der weitere Weg des Ex-Sturms ging in den letzten Tagen Nordostwärts auf den Golf von Mexiko hinaus. Am Freitag, den 6. November, abends überquerten die Reste des Sturms mit schweren Gewittern Florida, doch wurden keine grösseren Schäden mehr bekannt, nicht zuletzt deswegen, weil das Wolkensystem inzwischen mit einer recht hohen Geschwindigkeit in Richtung Nordatlantik weiter gezogen ist.

Die letzten Überreste von "Mitch" ziehen am Montag, den 9. November als ganz normales Sturmtief vom Atlantik her über Schottland hinweg zur Norwegischen See. Seine Ausläufer überqueren Deutschland mit Regen und Wind, - zum Glück jedoch ohne hier noch nennenswerte Schäden verursachen zu können...

  Auf vielen tropischen Ozeanen bilden sich in den jeweiligen Sommer und Herbstmonaten immer wieder Wirbelstürme. Die schlimmsten waren der Hurrikan ANDREW, der im August 1992 den Süden Floridas verwüstete und Schäden von rund 30 Milliarden US-Dollar anrichtete, und ein Zyklon im Golf von Bengalen, der im Oktober 1970 in Bangladesch etwa 300.000 Menschen das Leben kostete.

 Die offizielle Wirbelsturmsaison läuft auf dem Nordatlantik vom 1. Juni bis zum 30. November. Das bedeutet aber nicht, dass sonst keine Wirbelstürme auftreten. Auch im Mai und im Dezember und in Ausnahmefällen sogar im Winter sind schon Stürme aufgetreten, der Hurrikan KLAUS, der um den 20. Dezember 1984 auf dem Atlantik nordöstlich der Karibischen Inseln umherwirbelte. Auf dem Nordostpazifik dauert die Saison vom Mai bis zum November, während auf dem Nordwestpazifik das ganze Jahr über Stürme beobachtet werden. Der Höhepunkt ist dort von Juni bis November, allerdings gab es auch schon im Februar Super-Taifune mit Windgeschwindigkeiten von mehr als 240 Kilometer pro Stunde.

 Auf dem Nordwestpazifik werden Stürme mit dieser Stärke als Taifune bezeichnet, im Nordostpazifik ebenfalls als Hurrikane. Auch auf dem Südpazifik und dem Indischen Ozean bilden sich Wirbelstürme, die zum Beispiel in Australien als "Willy-Willy" bezeichnet werden. Berüchtigt sind auch die Mauritius-Orkane, die Madagaskar oder die afrikanische Ostküste heimsuchen können. Dagegen kommen auf dem Südatlantik keine solchen Wirbel vor. In einigen Fällen haben sich auch auf dem Mittelmeer schon kleine Wirbelstürme gebildet, allerdings waren sie nicht allzu stark und nicht rein tropischen Ursprungs.

 Bildet sich ein Tropischer Sturm, so bekommt er von den Wetterdiensten einen Namen, der für jeden Ozean einer festen Liste entnommen wird. An der australischen Ostküste taufte bereits in den 30er Jahren ein Wissenschaftler die Wirbelstürme mit Namen von Politikern, die er nicht mochte. Ab 1950 bekamen die atlantischen Stürme Namen in alphabetischer Reihenfolge, ab 1953 durchweg Frauennamen. Seit 1978/79 haben sich auf allen Ozeanen abwechselnd weibliche und männliche Namen durchgesetzt.

 Für den Atlantik und den Nordostpazifik hat das National Hurricane Center in Miami eine Namensliste für 6 Jahre aufgestellt. In jedem Jahr wird bei dem Buchstaben A angefangen, abwechselnd mit einem weiblichen und einem männlichen Namen. Nach Ablauf der 6 Jahre beginnt die Liste wieder von vorne. Hat nun ein Sturm enorme Schäden angerichtet und / oder viele Todesopfer gefordert, dann wird der Name dieses Sturms aus der Liste gestrichen und taucht nie wieder auf, so zum Beispiel HUGO 1989, ANDREW 1992, MITCH 1998 oder KEITH im Jahre 2000.

 Der Wirbelsturm im Treibhaus
Zyklone, Hurrikane und Taifune sind häufiger und verheerender geworden in den vergangenen Jahren und der Trend scheint sich zu verstärken. Doch ob die von Menschen gemachte globale Erwärmung daran schuld ist, lässt sich noch immer nicht beweisen 

     "Die Wolken plusterten sich auf zu einer riesigen Hochzeitstorte, umgeben von einem Ring aus Blitz und Donner.
" NASA-Pilot Dee Porter erlebte die Kollision von Hurrikan Georges mit der knapp 3000 Meter hohen Bergkette auf der Karibikinsel Hispaniola im September 1998 aus nächster Nähe. Er ist einer jener Sturmjäger, die mit ihren Maschinen Kurs auf die gewaltigen, nach dem karibischen Gott des Bösen Huracan benannten Tiefdruckwirbel nehmen, um deren Position, Grösse und Geschwindigkeit zu bestimmen. In den letzten Jahren mussten die Piloten immer öfter ausschwärmen: Ob Georges, Bret oder Floyd der Atlantik brütete einen Monstersturm nach dem anderen aus, und nicht nur die betroffenen Menschen fragen sich ängstlich, ob die verheerenden tropischen Wirbelstürme der letzten Zeit nicht etwa schon Folgen der globalen Erwärmung und damit Vorboten einer drohenden Klimakatastrophe sind.

"Seit 1995 haben Zahl und Stärke atlantischer Wirbelstürme im Vergleich zu den Vorjahren zugenommen", sagt der Direktor der Hurricane Research Division an der National Oceanic and Atmospheric Administration (NOAA) in Florida. Doch handele es sich dabei vermutlich um einen natürlichen Zyklus, der von atlantischen Meeresströmungen beeinflusst wird. Danach folgen auf etwa 20 aktive Sturmjahre 20 weniger aktive, und umgekehrt.

 So habe es in den siebziger, achtziger und frühen neunziger Jahren im Atlantik nur wenige Hurrikane gegeben. In den vierziger bis sechziger Jahren dagegen seien es bedeutend mehr gewesen. "Die letzten vier Jahre könnten daher Vorboten der nächsten aktiven Phase sein." Auch im Pazifik, wo die Wirbelstürme Taifune heissen, scheinen sich stürmische und weniger stürmische Zeiten abzuwechseln. "Global betrachtet gibt es keinerlei Anzeichen dafür, dass tropische Zyklone zugenommen haben oder stärker geworden sind", sagt Hurrikan-Spezialist vom Massachusetts Institute of Technology.

        Wann wird aus Sturm ein Hurrikan?
In Zukunft könnte sich die globale Erwärmung aber bemerkbar machen: "Wir gehen davon aus, dass sich mit jedem Grad, den der Ozean im Mittel wärmer wird, die maximale Windgeschwindigkeit tropischer Zyklone um etwa elf Kilometer pro Stunde erhöht", so Emanuel. Mit der Erwärmung der Erde aber vergrössern sich auch die Meeresregionen, deren Wasseroberfläche mindestens 26,5 Grad erreicht? jene Schwellentemperatur, von der an Wirbelstürme entstehen können.

Ob jedoch aus einem harmlosen Sturmtief ein Wirbel mit Windgeschwindigkeiten von mindestens 118 Kilometern pro Stunde wird, hängt nicht allein von der Meeresoberflächentemperatur ab: Um wachsen zu können, braucht ein Zyklon eine extrem hohe Luftfeuchtigkeit, ein Gebiet mit hohem Luftdruck in den oberen Atmosphärenschichten und Winde, die in verschiedenen Höhen mit annähernd gleicher Stärke in die gleiche Richtung blasen.

 Da sich diese atmosphärischen Bedingungen im Treibhausklima ändern könnten. So die Forscher, sei es möglich, dass sich auch die für die Geburt der Stürme notwendige Schwellentemperatur der wärmeren Umgebung anpasse. Bei einer angenommen Erderwärmung von dreieinhalb Grad Celsius drehte sich die mörderische Spirale nach einer Berechnung des australischen Klimaforschers Greg Holland erst ab einer Oberflächentemperatur des Wassers von 28 statt 26,5 Grad.

Danach würde sich die Gesamtzahl der Taifune und Hurrikane, pro Jahr sind es etwa 87, im Treibhausklima nicht zwangsläufig erhöhen. Aber regional könne es durchaus Verschiebungen geben, meint ein Klimaforscher vom Hamburger Max-Planck-Institut für Meteorologie. Und dafür verantwortlich ist vor allem das Klimaphänomen El Nino.

        Vorhersagen sind noch schwierig
Falls der weltweite Ausstoss von Treibhausgasen nicht drastisch gesenkt wird, werden El Nino ähnliche Situationen in Zukunft wesentlich häufiger auftreten. Und das könne bedeuten, dass sich das globale Gleichgewicht zuungunsten des pazifischen Raumes verschiebt.

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Noch handele es sich dabei um reine Spekulation. So gebe es konkurrierende Prozesse wie starke El Nina das Gegenteil von El Nino, die diesen langfristigen Erwärmungstrend überlagern könnten. Auch mit kurzfristigen Vorhersagen tun sich die Forscher noch schwer, zumindest wenn es um die Stärke der Zyklone geht. Fieberhaft suchen sie daher nach den Ursachen, die aus einem zunächst harmlosen Sturm zu einem Monster mit Windgeschwindigkeiten von über 240 Stundenkilometern machen.

 Eine mögliche Erklärung bieten riesige warme Strudel im Golf von Mexiko, die wie ein Turbo den Motor der Stürme anheizen. "Wie stark ein Sturm wird, hängt im Wesentlichen von drei Faktoren ab. Vorausgesetzt die errechnete Zugbahn stimmt, braucht er dazu lediglich Angaben über die anfängliche Stärke, die Temperaturverhältnisse der umgebenden Atmosphäre und die Wärmemenge, die der Sturm aus dem Ozean abzapft.

  Im Jahr 2100, so wird von den meisten Forschern angenommen, werden Hurrikans häufiger und stärker sein, begleitet von Sturmfluten und Überschwemmungen. Was wir Heute als furchtbar Empfinden wird uns morgen als harmlos erscheinen.

 Die Engstirnigkeit, oder der Sorglosigkeit, der Menschen!!!

 Italien: In der Po Ebene, ist etwa ein drittel der italienischen Bevölkerung zu Hause. Alle leben mit der Bedrohung durch den Fluss Po. Sie müssen sich vorstellen, dass während der Regenzeit das Wasser fast über den Damm steigt, also sehr hoch steigen kann. Auf der anderen Seite des Dammes liegen viele kleine Orte, und es ist deutlich ein Höhenunterschied erkennbar, der Fluss liegt etwa 5 bis 10 Meter höher als die Dörfer. Das birgt ein grosses Risiko, vor allem in Zeiten heftiger Niederschläge. In fünfzig Jahren wird der Po sein Ufer regelmässig überschwemmen. Und damit auch die hilflosen Städtchen und Dörfer 10 Meter darunter. Die Ursache ist das Meer. Der Meeresspiegel ist in den vergangenen 50 Jahren um zweieinhalb Millimeter gestiegen. Im Jahr 2100 soll er 50 cm höher sein, als heute. Wenn aber der Meeresspiegel steigt, staut sich das Wasser in den Fluss zurück und es kommt zu Überflutungen. Nun liegt das Po Delta nicht nur tiefer als das Wasser, sondern auch noch unter dem Meeresspiegel. Wenn das Land nicht vom Fluss überflutet wird, dann vom Meer.

 Wir alle glauben nur all zu gerne dass es Orte gibt an denen wir uns sicher fühlen können. Werfen wir einen Blick auf unsere Städte, in denen alles von Menschen und Maschinen kontrolliert wird. Technik soll uns beschützen, aber viele Städte sind bereits in akuter Gefahr.

 Menschen die grossartige Werke gegen Naturkatastrophen gebaut haben.

 Riesendamm Niederlande
Ein bemerkenswertes Projekt, das auf den Überflutungsschutz der Küstenregionen an Flüssen ausgerichtet ist. Der Deltaplan, ein Bauvorhaben in den Niederlanden. Das 1958 begonnen und 1985 fertig gestellt wurde. Dieses Wasserbauprojekt besteht aus einer riesigen Anzahl von Dämmen, die Inseln des Rhein-Maas-Deltas und der Oosterschelde miteinander verbinden. Der grösste Damm und Roboter der Welt wurde erstellt. Dieses Bollwerk wird von Computern vollautomatisch überwacht und im Notfall automatisch geschlossen. Im Mai 1997 wurde dieses Meisterwerk der Technik fertig gestellt. Dies kostete 3 Milliarden Euro. Die Niederlande sind besser geschützt, als viele andere Länder, gegen die Macht der Sturmflut.

Doch kann dieser Damm der Naturgewalt die in heutiger Zeit immer heftigere Stürme, höherer Meereswellen, ausgelöst durch die globale Erderwärmung, an der wir alle Verantwortungslos dazu beitragen, widerstehen?  Einen kompletten Beitrag über diese genialen Baumeister der Dammbautechnik können Sie aus meiner Homepage lesen.
www.koskialowsky.de/html/riesendamm.html


Ein weiteres Projekt dieser Art, wurde 1983 an der Themse in der Nähe von London fertig gestellt.

 The Thames Barrier - Flood Defence for London
 An der Themse - das blaue Band, das London teilt, liegt flussabwärts von Greenwich die Thames Flood Barrier. Diese futuristische Konstruktion kostete 500 Millionen Pfund und ist die grösste bewegliche Sturmflutbarriere in England. Seit ihrer Errichtung 1983 hat sie schon mehr als 20 Mal London vor der Flut geschützt.

Die 520 Meter breite Barriere mit den zehn silbernen Toren (die Tore haben übrigens eine gewisse Ähnlichkeit mit dem Opernhaus in Sydney!) schliessen sich, wenn der Wasserstand eine bestimmte Höhe erreicht hat.

Auf der Südseite gibt es ein Besucherzentrum, in dem man verschiedene Modelle und eine Audio - Video – Show, über den Bau und die Funktionsweise sehen kann.

Mehrmals im Jahr wird die Anlage getestet und die Tore bei Flut geschlossen.

 Die Themse wird von Ebbe und Flut beeinflusst, die Nordsee ist zwar hundert Kilometer entfernt, doch bei einer hohen Flut, füllt der Fluss die Auffangbecken um London fast vollständig auf. Wenn das Wasser zu hoch steigt von starken Winden oder Flut getrieben, schliessen sich in einer knappen halben Stunde die massiven Edelstahltore von denen jedes 3700 Tonnen wiegt und bilden eine über 20 Meter hohe Mauer. Höher als ein fünfstöckiges Gebäude, sie lassen das Meerwasser nicht noch weiter Flussaufwärts dringen und verhindern so, dass sich der Fluss aufstaut und über die Ufer tritt. Aber schon jetzt ist diese Konstruktion an ihre Grenzen gelangt. Zwanzig Jahre weiter steigende Meeresspiegel und immer heftigere Stürme, werden neue Bareren erfordern. Sie kosten über 4 Milliarden Pfund. Die Alternative währe, die Britische Hauptstadt in den Fluten versinken zu lassen.

 Wir sind nur all zu schnell bereit diese Visionen unserer Zukunft in den Bereich der Phantasie zu verweisen. Oder im normalen Sprachgebrauch gesagt, diesen Schwarzseher als verrückt zu bezeichnen!


Kann etwas über das alle so gerne sprechen wie das Wetter, wirklich so viel Unheil anrichten?

Sehen wir uns doch einmal in der Welt um in der wir heute leben.
Um die Jahrtausendwende verwüsteten massive Überschwemmungen ganz Europa. An einem Hochwasser kann nicht die globale Erwärmung schuld sein, aber wenn solche Unwetter eine ganzen Kontinent heimsuchen, taucht die Frage auf, sind das nicht erste Hinweise auf eine Klima Veränderung?

 Meine Meinung: das ist nur die Spitze des Eisbergs, die Temperaturen sind in den vergangenen 100 Jahren um 0,6 Grad gestiegen und nun sollen sie bis zum Ende dieses Jahrhunderts um weitere 4 Grad steigen. Wenn wir überlegen, was die kleinen Veränderungen bewirkt hat. Was wird uns da in den nächsten hundert Jahren bevorstehen?

Auf der ganzen Welt sind Küstenstädte besonders gefährdet, aber wir können uns nirgendwo ganz sicher fühlen.

 In den Bergen entsteht durch die globale Erwärmung eine andere Zeitbombe.

 Die Alpen. Die Italienischen Dolomiten, eine andere Form des Paradieses. Aber selbst hier sind die Dinge nicht immer so wie sie scheinen. Das zeigt sich deutlich an den Narben in den Berghängen.

 Der Tessin Erdrutsch dort haben sich 7 Millionen Kubikmeter Schlamm und Erde mit einem hohen Anteil von Wasser vermischt. Der Erdrutsch machte erst einen Kilometer vor einer Ortschaft halt. Die eindrucksvolle Landschaft der Dolomiten, ist ein äusserst sensibler Bereich. Die dünne Erdschicht findet durch den Rückgang des Bergwaldes keinen Halt mehr und gerät ins Rutschen. Vielleicht kommt das irgendwann wieder einmal ins Rutschen das ist ein ständiges Risiko für die Menschen die hier leben. Gebirge sind sehr empfindsame Landstriche und die kleinste Veränderung des Klimas und des Wetters kann hier folgenschwere Auswirkungen haben. Wenn die Temperaturen steigen und in den oberen Regionen kein Dauerfrost mehr herrscht wird es zu gewaltigen Erdrutschen kommen. Manche können aus 10 Millionen Tonnen Gestein bestehen und können eine ganze Stadt unter sich begraben. Sie bewegen sich mit Geschwindigkeiten die denen von Hurrikans vergleichbar sind, und die Menschen die in den Tälern der Hochgebirge wohnen, müssen zukünftig immer häufiger mit Erdrutschen rechnen.

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Die Anzeichen drohender Gefahren sind allgegenwärtig.

  Wie können wir diesem Unglücksszenario begegnen?

Ein erster Schritt währe es, auf  Forscher, Wissenschaftler, und erfahrene Katastrophenhelfer zu hören. Diese Helfer und Wissenschaftler sind täglich mit den Auswirkungen der globalen Erderwärmung konfrontiert

  Ein Katastrophenhelfer berichtet. Aus einer oder zwei Katastrophen kann sich eine Kettenreaktion entwickeln. Und je nach dem wo man sich befindet ist man dann von fünf oder sechs betroffen.

Unser Klima verändert sich und das hat immer grössere Auswirkungen auf unsere Erde. Zuerst werden die Menschen und Lebewesen getötet weil El Nino über sie hereinbricht, dann folgen Überflutungen und immer mehr Lebewesen und Menschen kommen um. Erdrutsche gehen ab und fordern Opfer, die Zerstörungen gehen weiter und weiter. Die überlebenden Menschen werden in den Dreck geworfen, dann stehen sie wieder auf, kämpfen mit psychologischen Problemen, körperlichen Behinderungen, und versuchen neu anzufangen. Kaum haben sie sich halbwegs aufgerappelt, kommt der nächste Schlag.


Wie oft kann man zu Boden gehen bevor einem einfach alles egal ist?
Und man gar nicht mehr versucht wieder Aufzustehen?
Dann streicht man sein Haus nicht mehr neu, warum den, wenn es doch gleich wieder zerstört wird. Man steckt ja nicht nur die Arbeit in solch eine Reparatur, man muss ja auch Geld hinein stecken. Geld das man braucht für Essen und Trinken. Wozu soll ich mein Haus reparieren, wenn es doch wieder zerstört wird?
Das ist die Zukunft die uns nach den Voraussagen der Wissenschaftler erwartet. Und hinter dem ersten Schreckbild verbirgt sich eine Zweite dringende Frage?

 
Wer soll das Bezahlen?
Wie kann es sich irgendein Land leisten das alles wieder aufzubauen?
Nicht nur einmal, sondern immer und immer wieder.
Schutz und Wiederaufbau können auch die reichsten Nationen in Armut stürzen.
Klima Veränderungen bedeuten nicht nur tödliche Gefahren sondern auch den finanziellen Ruin. Wir können mit Sicherheit sagen dass bestimmte Regionen von Katastrophen heimgesucht werden. Fragile Wirtschaftsstrukturen werden als erste zusammenbrechen. Das wiederum hat Einfluss auf den Welthandel, er wird darunter leiden und im Ergebnis leidet eine Volkswirtschaft nach der anderen darunter. Es ist der Beginn einer Verschlechterung in den nächsten 50 oder 100 Jahren.
Unsere Lebensweise wird in Ihren Grundfesten erschüttert werden.
Schnell aufeinander folgende Katastrophen werden die Finanzsysteme der Welt an ihre Grenzen treiben. Häuser liegen in Trümmern, Wasser und Nahrungsmittel sind nur schwer zu bekommen.
Aus einer Katastrophe der Umwelt kann sich noch etwas ganz anderes entwickeln!


Die Katastrophe der Kriege, Terrorismus, Rebellionen und Aufstände!
 Völkerwanderungen von Flüchtlingen auf der verzweifelten Suche nach Nahrung, Wasser und Frieden!
Wir müssen mit wachsenden Konflikten rechnen, schon im Jahr 2025 könnten 5 Milliarden Menschen in Ländern ohne ausreichende Wasserversorgung leben. Sie werden versuchen in die Staaten zu gelangen die Wasser haben, aber die Leute dort werden sich dagegen wehren. Wir werden ökonomische Vibrationen erleben wie schon lange nicht mehr.

Länderflucht

Millionen Menschen kehren ihrer Heimat den Rücken! Naturkatastrophen, der Hunger und der Durst plagen sie. Es sind Umweltflüchtlinge ihr Ziel ist Europa. Eine Vision umgesetzt im Buch der lange Marsch! Doch das Buch aus den neunziger Jahren ist heute harte Wirklichkeit. Es zeigt zum Beispiel das Flüchtlingsdrama Anfang Oktober 2005 im Norden Marokkos. Dreissigtausend Menschen versuchen die Stacheldrahtzäune zu überwinden. Sie setzen ihr Leben aufs Spiel um nach Spanien, Frankreich oder Deutschland zu kommen. Doch die Flucht nach Europa ist ihnen missglückt. Flüchtlingsbewegungen wie diese entstehen immer häufiger. Und auf einmal sprechen wir von einer neuen Form von Flüchtlingen. Es wird glaubhaft von Politikern erklärt. Es gibt ein neues Wort und das heisst Umweltflüchtling! Wir brauchen neue Gesetze oder wir müssen diese Umweltflüchtlinge neu zu ordnen. Wer hat da nicht aufgepasst? Denn es passiert nicht zum ersten Mal das geht schon Jahrzehnte so. Nur keiner hat etwas dagegen unternommen?

Düstere Aussichten,
die globale Erwärmung wird die Menschheit schwer treffen!
Noch können wir diese Zukunft ändern, die Verringerung des CO2 Ausstosses ist technisch machbar. Die globale Erwärmung macht mir grosse sorgen, so ein Wissenschaftler, wir brauchen eine Reduzierung der Treibhausgase um 60 % bis 70 % um unser Klima zu stabilisieren. Das Kyoto Protokoll fordert 5 % aber seither sind zum Beispiel in den Vereinigen Staaten die Emissionen um 20 % gestiegen. Die rühren keinen Finger um etwas gegen die Hauptursache der globalen Erwärmung zu tun. Ganz im Gegenteil, es ist eine sehr deprimierende Aussicht.

Das Problem ist erkannt, Lösungsansätze liegen auf dem Tisch, aber wirtschaftliche Interessen und politisches Kalkül lassen die massgeblichen Stellen zögern.
Man kann die führenden Köpfe der Welt nicht zwingen, etwas gegen die globale Erwärmung zu tun. Da wird nicht geschehen, bis diese Länder wieder und wieder mit den Folgen der Erwärmung konfrontiert werden. Wenn ein Hurrikan einen Grossteil von New York zerstört, oder wenn im Herzen der USA Trockenheiten, das Land unter einer Staubglocke verschwinden lassen. Solang sie nicht erkennen, dass sie selbst davon betroffen sind, werden sie nichts tun, aber dann wird es zu spät sein.

 Dabei hat unsere Zukunft schon begonnen,
Überschwemmungen, Waldbrände, Stürme und Dürren, sogar die Jahreszeiten geraten immer mehr durcheinander. Inzwischen zeigen uns schon unsere eigenen Erfahrungen, dass sich das Klima verändert. Wenn ich mir die lächerliche Frage stelle:

 Spielt die globale Erwärmung eine wichtige Rolle?
Nun sie spielt eine wichtige Rolle wenn sie überleben wollen.

Wenn sie wollen, dass ihre Kinder leben können, dass ein letztes Stück Menschlichkeit überlebt. Wenn dieses Leben in einer Umwelt stattfinden soll, die nicht der absolute Horror ist. Die absolute Hölle. Das gleiche Leid das jetzt über Länder wie Peru hereingebrochen ist, wird bald auch die Menschen erreichen, die diese Schreckbilder noch nicht kennen.
Unsere Kinder werden sie erleben!

Es wird auch die treffen, die für das alles Verantwortlich sind, die diesen Mist verursachen, die unseren Planeten mit ihrer Gier kaputt machen.

Denn all diese Probleme sind ja technisch lösbar, es ist nur eine Frage des Marktes.

Der aber hat zu viel Geld in die bestehende Strukturen investiert. Das ist die Wurzel des Übels und ich hoffe dass man etwas dagegen tun wird, bevor es in Großbritannien, in Deutschland oder in den Vereinigten Staaten aussieht wie in Peru. Denn wenn die Menschen erst einmal wirklich am Boden sind. Wenn Ressourcen und Infrastruktur zerstört sind, dann ist auch kein Geld mehr zu machen.

 Steuern wir sehenden Auges in die Katastrophe, unfähig den Kurs zu wechseln?

Oder sehen die Experten und ich zu schwarz und wir gehen einer Zukunft entgegen die doch erträglicher ist als wir glauben?

Auf jeden Fall lohnt es sich darüber Nachzudenken!!!

 Und das ist die Wirklichkeit in vergangen Jahren!!!
Nur einige Beispiele in Europa.

 Hochwasserkatastrophe im gesamten Alpenraum und Überflutung der Stadt Brig, Sept. 1993

Hochwasserkatastrophe, gesamter Alpenraum, 1994

 Lawinenkatastrophe, gesamter Alpenraum, Februar 1999

 Hochwasserkatastrophe, Felsstürze und Schlammlawinen im Wallis und Oberitalien, Oktober 2000

 2002 ist zweitwärmstes Jahr
Bereits im vergangenen Jahr sahen einige Experten in dem Hochwasser, das weite Regionen Deutschlands überschwemmte, ein Beispiel für extreme Wetterbedingungen, denen künftig häufiger ähnliche folgen könnten, wenn der Treibhauseffekt weltweit die Temperaturen nach oben treibt. Den Fluten vom vergangenen Jahr folgt jetzt ein Sommer, wie es ihn nur selten gab. Der August ist in Europa einer der heissesten seit Beginn der Wetteraufzeichnungen.

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 Jahrhunderthochwasser an der Elbe im Sommer 2002

Hochwasserkatastrophe, schwere Überschwemmungen und Hagelstürme Juli / August 2002

  2003: Dürrekatastrophe in weiten Teilen Europas
 Juli: Sperrung des Matterhorns nach Evakuierung von 70 Bergsteigern wegen Felssturz. Vermuteter Grund dieses einmaligen Vorganges: Abschmelzen des Permafrostes

Juli: Zusammenbruch von Teilen des Grindelwald Gletschers mit nachfolgenden Flutwellen

Anhaltende Gletscher-schmelze nie gekannten Ausmasses
 2003 Spätsommer: Erdrutsche und Überschwemmungen im Tessin / Oberitalien

 Gletscher schmelzen, Fluten drohen
Nach dem Rekordsommer
Volle Bäche in den Alpen, staubtrockene Flussläufe im Mittelland und abgeschmolzene Gletscher - das sind die widersprüchlichen Ergebnisse des Rekordsommers 2003 in der Schweiz.

 Europäische Hitzewelle bricht 500-Jahres-Rekord

Werte bis zu fünf Grad über dem Durchschnitt

 Heisser Sommer 2003 war Teil der Klimaerwärmung?

 35.000 Todesopfer durch Hitze sommer

 Hitzewelle kein Beweis für Erderwärmung

 Europäische Hitzewelle bricht 500-Jahres-Rekord

 Rekordsommer könnten zur Regel werden

Durch die Klimaerwärmung könnten nach einer Studie aus Zürich künftig in Europa Rekordsommer wie 2003 zur Regel werden. Gleichzeitig mit dem Temperaturanstieg dürften auch die Schwankungen der Mittelwerte im Sommer zunehmen, so dass zu Ende des Jahrhunderts extrem heisse Sommer wahrscheinlicher werden.

  26.5.2003 Antarktis
Eisberg-Riese im Südatlantik gesichtet

Der Eisberg hat eine Oberfläche von um die 2500 Quadratkilometer. Es handelt sich um Packeis der Antarktis, das sich gelöst hat. Ganz in der Nähe des Riesen wurde ein etwas kleinerer Eisberg von "nur" 1900 Quadratkilometern gesichtet.

 Fischsterben im Rekordsommer Massenfischsterben im Rhein 

 Tote des Rekordsommers 2003 nicht nur durch Hitze
Bei erhöhten Ozonwerten sterben etwa drei Prozent mehr Menschen als normal. Eine neue Studie besagt, dass Ozon gefährlicher ist als bisher vermutet:

 10.01.2004 - Klima und Wetter
 Forscher: Globale Erderwärmung bedroht Millionen verschiedener Lebensformen
Temperaturerhöhungen könnten innerhalb von 50 Jahren ein Viertel der Tier- und Pflanzenarten der Kontinente zum Aussterben verurteilen

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 24.9.2004 Antarktis
Gletscher schmelzen dramatisch
Das ewige Eis schmilzt
Zerfall der Antarktis sorgt Wissenschaftler

 01. Dezember 2004
KLIMASTUDIEN
Menschen mitschuldig an tödlicher Hitzewelle
Klimaforschern ist ein Durchbruch gelungen: Erstmals ist der menschliche Einfluss auf eine einzelne Naturkatastrophe erfasst worden. Die Hitzewelle vom August 2003, die in Europa mehrere Zehntausend Tote gefordert hat, war demnach grösstenteils die Folge von Umweltverschmutzung.

 Samstag, 25. Dezember 2004        
Autos von Erdrutsch verschüttet
Soazza - Im bündnerischen Misox hat am Samstagabend ein Erdrutsch die Kantonsstrasse verschüttet. Verletzt wurde niemand. Zwei Autos wurden beschädigt. Deren Fahrer konnten gerade noch rechtzeitig aus der Gefahrenzone flüchten.

  Sonntag, 26. Dezember 2004
Auf der rechten Talseite lösten sich nach Angaben der Bündner Kantonspolizei Erdmassen und bis zu 40 Kubikmeter grosse Felsbrocken. Die Kantonsstrasse wurde bei Boffalora, zwischen Soazza und Lostallo, auf etwa 100 Metern verschüttet. Der Erdrutsch ereignete sich in unbewohntem Gebiet.

 21. Januar 2005
TREIBHAUSGAS IM BODEN
Klimakiller lauert im Erdreich

 26. Januar 2005
BLAIR MAHNT BUSH
USA sollen sich stärker im Klimaschutz engagieren

 31.01.2005 - Klima und Wetter  Internet-Projekt sagt globale Erderwärmung um bis zu 11 Grad Celsius voraus. Knapp Hunderttausend Heimcomputer ermöglichten grösste Klimasimulation der Welt

 01.02.2005
Unwetter wüten über Argentinien und Brasilien
Starke Winde, sintflutartige Regenfälle und Gewitter

 11.02.2005
 Klima und Wetter
Hitzerekorde am laufenden Band
2004 war viert heissestes Jahr seit mehr als hundert Jahren und 1998 absoluter Spitzenreiter

Der eher verregnete Sommer 2004 in Deutschland lässt es zwar kaum vermuten, doch das vergangene Jahr war eines der wärmsten seit Beginn der Wettermessungen. Nur 1998, 2002 und 2003 waren noch heisser, gab die amerikanische Raumfahrtagentur Nasa bekannt.

 15.02.2005
Erster Schritt, aber noch kein Grund zu jubeln - Kyoto-Protokoll -

Wenn am 16. Februar 2005 das Kyoto-Protokoll zur Klimarahmenkonvention in Kraft tritt, ist nach Einschätzung des Ökoinstituts ein wichtiger, wenn auch nur erster Schritt für die globale Klimaschutzpolitik gemacht. "Es gibt keinen Grund zu jubeln. Um das Klima wirklich zu schützen, muss noch viel geschehen", sagten Energie-Experten.

 Mittwoch 16. Februar 2005, Kyoto-Protokoll zum Klimaschutz in Kraft getreten!!!

 29.09.2005
Arktisches Eis schmilzt immer schneller: September Werte liegen auf tiefstem Niveau!

Das sind einige von vielen Meldungen:

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Treibhauseffekt Globale Erwärmung

Der Treibhauseffekt wird nicht nur durch Kohlendioxid, sondern auch durch Wasserdampf, Stickstoffdioxid (NO2), Methan (CH4) und Ozon (O3 hervorgerufen. Diese Gase lassen zwar die kurzwellige Sonnenstrahlung durch die Atmosphäre weitgehend ungehindert auf die Erde passieren, doch wird die Strahlung von der Erde reflektiert, dann kann sie aufgrund dieser Gase nicht in den Weltraum entweichen, sondern wird auf die Erde zurück geworfen.

Aufgrund dessen erwärmt sich die Erde natürlicherweise um 33 Grad auf eine Durchschnittstemperatur von 15 Grad. Der gleiche Effekt tritt in verstärktem Mass bei der Venus auf - ihre Temperatur liegt zwischen 120 und 450 Grad Celsius und ist damit heisser als der Merkur, obwohl der doppelt so nah an der Sonne liegt. Auf dem Mars tritt auf Grund der nahezu fehlenden Atmosphäre kein merklicher Effekt auf (Durchschnittstemperatur -133 Grad Celsius).

Besorgniserregend ist, dass ein Trend zur globalen Erwärmung auf der Erde beobachtet wird, wenngleich die Daten immer noch nicht gänzlich eindeutig sind und von ernstzunehmenden Wissenschaftler auch bezweifelt werden - die Daten sind zu dünn, um ein langjähriges zuverlässiges Mittel zu bilden.

 Bei der beobachteten globalen Erwärmung dürfte vor allem das Kohlendioxid eine Rolle spielen, dass aus der Verbrennung fossiler Brennstoffe frei wird. Unklar ist jedoch, welche Rolle es spielen wird und, in welchem Maße es überhaupt in die Atmosphäre gelangt. Die Ozeane scheinen eine Rolle als Puffer zu spielen, wobei weder klar ist, welche Auswirkungen das auf das Plankton hat noch, wann der Puffer gesättigt ist und kein weiteres Kohlendioxid aufnehmen kann.

 Die Szenarien für ein nichtlineares ("chaotisches") System wie das Klima sind nicht eindeutig. Es lässt sich jedoch nicht ausschliessen, dass die die polaren Eiskappen schmelzen und damit der Meeresspiegel steigt (die Niederlande werden somit grösstenteils verschwinden). Ebenso sind die Auswirkungen auf die Desertifikation (Wüstenbildung) und auf die Ökosysteme unklar: Zwar ist für viele Pflanzen Kohlendioxid der begrenzende Faktor, der sie an weiterem Wachstum hindert (C3-Pflanzen), doch trifft das für andere nicht unbedingt zu (C4-Pflanzen) - das Bild der Ökosysteme dürfte sich in jedem Fall ändern.

 Dass der Treibhauseffekt vom Menschen verursacht ist, kann nicht mehr ernsthaft angezweifelt werden. Der neue Klimareport der Vereinten Nationen signalisiert ein umweltpolitisches Desaster: Statt der im Kyoto-Protokoll angestrebten Verminderung der Treibhausgase geht die Weltorganisation bis 2012 von einem Anstieg der Emissionen um 17 Prozent aus.

 Gletscher der Antarktis schmelzen

 Die Antarktis in Zahlen
Eisdecke ist 2.500 Meter dick
99 Prozent der Antarktis sind von einer mächtigen Eisschicht bedeckt. 2.500 Meter dick ist die Eisdecke im Durchschnitt. Entstanden aus dem Kern des Superkontinent Gondwana. Er begann vor 170 Millionen Jahren auseinander zu brechen.

 Mit 14 Millionen Quadratkilometern ist die Antarktis doppelt so gross wie Australien. 90 Prozent des Eises und drei Viertel der Süsswasser Reserven der Welt sind hier gelagert. Die tiefste gemessene Temperatur beträgt minus 89,2 Grad Celsius. Nur fünf Prozent der antarktischen Küste sind eisfrei.

 Die gigantische Eisschicht steigt von der Küste her steil an und bildet im Landesinnern ein Plateau. An seiner höchsten Stelle liegt es 4.000 Meter über dem Meeresspiegel.

  Waldbrände

 Bedrohung und Chance für die Natur?
  Arbeitsgruppe Feuerökologie am Max Planck-Institut für Chemie 

 Im Jahr 2003, im wärmsten Sommer seit der Wetteraufzeichnung brannten die Wälder in Europa. Im Mittelmeerraum mussten ganze Ortschaften evakuiert werden. So bedrohlich die Flächenbrände auch für den Menschen sind, für den Wald stellen sie nach Meinung der Forscher ein natürliches Ereignis dar.
Wissenschaftler bewerten die Wälder nach ihrem Bewuchs. Gibt es viele Kiefern und Wachholder, wie im Hochschwarzwald, und ist selbst das Moos ausgetrocknet, ist die Brandgefahr hoch.

Bei einem Waldbrand verdampft zunächst das Wasser. Erst wenn die im Holz gebundene Feuchtigkeit entwichen ist, beginnt der Zersetzungsprozess. Festes Holz wird zu Gas. In den Flammen herrschen dann Temperaturen bis zu 1100 Grad Celsius. Wenn der Sauerstoffnachschub ausreicht, verglüht das Holz so weit, dass weniger als ein Prozent des ursprünglichen Volumens übrig bleiben. Doch selbst nach einem Grossfeuer können ruinenartige Baumstämme stehen bleiben, weil verkohlte Borke die inneren Schichten schützt.

      Brennt es, so werden die Pflanzen stark geschädigt und sterben meist ab. Denn Wälder haben verschiedene Altersstufen. Ist ein Wald alt, gibt es viel totes Holz. Ein Feuer schafft dann Raum für neues Leben. 

   Nach einem Feuer im Schwarzwald vor sechs Jahren in der Nähe von Hornberg blühen und gedeihen dort mehr Pflanzen als zuvor, darunter auch zahlreiche neue Baumtriebe. Ein stabiler, standortgerechter Mischwald wächst heran. Der Platz dafür wurde vom Feuer geschaffen. 

 Der spektakuläre Brand im amerikanischen Nationalpark Yellowstone hat das vor Jahren gezeigt: Ein Grossteil der Vegetation dieser unberührten Naturlandschaft schien unwiederbringlich verloren. Monatelang kämpften die Löschtrupps vergeblich gegen die unzähligen Brandherde an. Erst der Schnee des früh einbrechenden Winters half, die letzten Feuerstellen zu löschen. 

   Doch dann deutete sich an, dass die Natur sich selbst hilft. Schon im nächsten Frühjahr blühte es im scheinbar toten Wald. Die Bedingungen für neue Pflanzen waren ideal, denn der von Asche bedeckte Boden diente als Dünger und das Sonnenlicht drang endlich wieder bis zum Boden vor. Gleichzeitig schützten die abgestorbenen Stämme vor Erosion.

 Aber was ist mit den Bäumen? Jeder vierte Baum geschädigt 

Die extreme Trockenheit des vergangenen Sommers macht den Bäumen in Deutschland schwer zu schaffen. Nach ersten Angaben von Landesumweltbehörden hat die Grösse der geschädigten Flächen in mehreren Bundesländern stark zugenommen.

 Bäume leiden immer noch unter trockenem Sommer 2003 
 Absterben von Baumbeständen, Massenvermehrung von Käfern und Pilzschäden 

 Der heisse Sommer 2003 hat bei Deutschlands Bäumen schlimme Spuren hinterlassen. Das kann auch der derzeitige Regen nicht ganz wettmachen. Flächiges Absterben von Baumbeständen, Massenvermehrung von Käfern und Pilzschäden seien vor allem in Rheinland-Pfalz, Hessen und Niedersachsen zu beklagen, berichtete Prof. Hartmut Kenneweg, Umweltplaner an der Technischen Universität Berlin. Dies habe eine Expertenauswertung von Luftbildern ergeben. 

Mit einer starken Qualitätsminderung des Holzes sei zu rechnen. Fichten haben demnach vielerorts vergilbte oder gar keine Nadeln und sind von Borkenkäfern befallen. "Buchen haben sehr spät und auch nur kümmerlich Blätter ausgetrieben". Dort, wo der Stamm regelrecht einen Sonnenbrand erlitten habe, sterbe die Rinde ab und Pilze führten zum Absterben des Baumes. Dieses Phänomen sei auch an grossen, alten Buchen im Berliner Plänterwald festzustellen. Die bisher kühle Witterung sei deshalb günstig und könne die Auswirkungen des vergangenen Sommers lindern, hiess es. 

 

   Extreme Erhitzung, nicht unrealistisch

Auch diese "extrem sensitiven" Modellversionen halten die Forscher für "nicht unrealistisch". Dass sich das Klima so dramatisch entwickelt, mag eher unwahrscheinlich sein. Aber ausschliessen wollen Forscher diese Szenarien nicht: "Unsere Ergebnisse zeigen, dass es eine breite Spanne möglicher Entwicklungen gibt", heisst es im "Nature"-Artikel. Eine "hohe Empfindlichkeit" des Klimas dürfe nicht ausgeschlossen werden.

    Gesundheit in Gefahr durch Klimawandel

 Mittwoch 16. Februar 2005,
Experten warnen vor Gesundheitsgefahren durch Klimawandel
 Der weltweite Klimawandel wird nach Ansicht von Experten auch bisher unterschätzte Gesundheitsauswirkungen haben. Darauf haben Fachleute am Mittwoch in München bei der Tagung Klimawandel und Wetterextreme - die Folgen für Deutschland hingewiesen.

 Bei einer weiteren Erwärmung müssen wir in Deutschland mit der Ausbreitung von tropischen Infektionskrankheiten wie Malaria oder Dengue-Fieber rechnen, sagte Prof. Peter Höppe, Leiter des Bereichs Geo-Risikoforschung beim weltgrössten Rückversicherer Münchener Rück.

 Das schon heute in Deutschland bestehende Infektionsrisiko durch Zeckenbisse wird steigen, erklärte Höppe weiter. Die Überlebensfähigkeit von Zecken und die Länge der Zeckensaison hänge sehr stark von den Temperaturen ab. Zudem seien vor sechs Jahren in Baden-Württemberg und damit erstmals in Deutschland die kälteempfindlichen Sandmücken nachgewiesen worden, die die gefährliche Erkrankung Leishmaniose übertragen. Die Krankheit kann zu Hautgeschwüren oder Zerstörungen im Mund- und Nasenbereich führen. Erhöhte Temperaturen schmälerten auch die Lebensmittelsicherheit und könnten so die Salmonellen-Infektionen ansteigen lassen.

 Durch den Klimawandel müsse mit vermehrten Stürmen und vermehrten Überschwemmungen gerechnet werden, sagte Prof. Carlo Jaeger vom Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung. Das am Mittwoch in Kraft getretene Kyoto-Protokoll sei ein erster wichtiger Schritt zu mehr Klimaschutz, aber es sei im Grunde nur ein kleiner Schritt, erklärte der Experte bei der vom Münchner GSF-Forschungszentrum für Umwelt und Gesundheit organisierten Tagung.

 Wenn es nicht gelinge, die Erwärmung der Atmosphäre abzubremsen, seien im Jahr 2050 Klimabedingte volkswirtschaftliche Schäden von weltweit zwei Billionen US-Dollar durchaus denkbar!!!!

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