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Pankreas Buch

Hinweis, ich bin ein Betroffener, der über eigene Erfahrungen schreibt und  Erklärungen gibt, von gelesenen Berichten!

Ich bin kein Arzt!

                                                                                          Und wer Schreibfehler findet kann diese Fehler behalten!

Wenn die Bauchspeicheldrüse krank ist....?

Was ist das Pankreas?  ( Bauchspeicheldrüse )

Vorsicht bei akuten Bauchschmerzen!
Eine Entzündung der Bauchspeicheldrüse – die unbekannte Gefahr?

Dies ist die Erzählung über die Leiden eines Betroffenen!

Eine Entzündung der Bauchspeicheldrüse (Pankreatitis) wird Statistisch nach 3 – 5 Jahren von den Ärzten erkannt. Übelkeit – Erbrechen – Sodbrennen – Völlegefühl. Der Schmerz beginnt im Oberbauch geht in den Rücken und strahlt linksseitig aus. Nehmen Ärzte diese Krankheit am Anfang, da nur leichte Schmerzen auftreten, nicht ernst? Doch wenn der Schmerz zum akuten Bauchschmerz wird, ist der Betroffene in Lebensgefahr?

Meist beginnt:    Die Qual der Schmerzen!   Deutschland - ein Entwicklungsland in der Schmerztherapie?
Der Schmerz ist ein Gesamtwerk von Körper, Geist und Psyche. Ein erschaffenes Gesamtwerk den Forscher gerade erst analysieren wollen. Dabei sind Schmerzen schon so alt wie die Menschheit. Viele Dichter haben schon über IHN geschrieben.

Auch Theodor Fontane schrieb:
Gott was ein Glück.
Eine Griesssuppe, eine Schlafstelle,
und keine körperlichen Schmerzen.
Das ist schon viel.

Auch ich kann Theodor Fontane nur zustimmen, denn seit 1971 nach einem Autounfall muss ich mich mit diesem Gesamtwerk von Körper, Geist und Psyche, auseinandersetzen.

 Schmerz......  
Urschrei von Körper und Seele.

Im September 1971 nach einem Autounfall hatte ich schwere Verletzungen im Bauch.

Diagnose Zwölffingerdarm gerissen. Leichte Wunde am Knie. Operation am Zwölffingerdarm.

Nachdem ich wieder Essen durfte, bekam ich starke Schmerzen und musste mich übergeben. In dem Gebrochenen war Blut.
Schnelle Diagnose,
Bauchspeicheldrüsenentzündung

Damit begann der Leidensweg der Schmerzen.

Geisel von Körper, Seele und Psyche.

Behandlung:
Künstliche Ernährung (nicht essen und trinken) nicht einmal ein Schluck Wasser. Schmerzen nicht auszuhalten. Auch mit starken Schmerzmitteln hatte ich noch Schmerzen. Meine Zuckerwerte und die Werte der Bauchspeicheldrüse waren Lebensbedrohend.

Die Qual durch Schmerzen, Hunger und Durst begann.

Zwei Monate musste ich meinen Zimmerkollegen beim Essen und Trinken zuschauen und fürchterliche Schmerzen aushalten.

Am Tag bekam ich 10 Flaschen und mehr Infusionen, trotzdem wechselten Hunger und Durst sich ständig ab. Dazu Schmerzen die kaum ein Mensch sich vorstellen kann. Wenn Sie eine Vorstellung dieser Schmerzen haben möchten, denken Sie an fürchterlich starke Zahnschmerzen und sie haben kein Schmerzmittel!

Meine Armvenen waren zerstochen durch ständiges verstopfen der Kanülen, meist hatte ich in jedem Arm eine Kanüle, für die lebensrettenden Infusionen.

Als keine gesunde Armvene mehr zu finden war, wurde eine Venensektion am linken Arm gemacht. Die Vene wurde aufgeschnitten etwa 2 cm und der Infusionsschlauch integriert. Diese Venensektion hat nicht lange gehalten, denn ich bekam Schwellungen in der Achsel.

Mein Geruchsinn war sehr ausgeprägt, ich konnte die Brötchen im Nachtschrank von meinen Zimmerkollegen riechen.

Meine Blutwerte wurden noch schlechter.

Mein Gewicht vor dem Unfall 76 kg, zu diesem Zeitpunkt wog ich nur noch 40 kg.

Musste jeden Tag um Schmerzmittel betteln. Bekam Beruhigungsmittel und stöhnte stundenlang vor Schmerzen. Dann mehrere Katheder in den Hals, die immer wieder verstopften oder andere Probleme machten.

Nun gab man mir einen Katheder in den Oberschenkel.

Mein Körper war regelrecht ausgetrocknet. Meine Finger und Fußnägel, konnten mit einer normalen Schere, nicht mehr geschnitten werden. Die Haut war wie Schleifpapier.

Waren es die Schmerzmittel die dem Körper das Wasser entzogen? Oder bekam ich über die Infusionen zu wenig Wasser? War es der hohe Zuckerwert? Der damals noch als Diastase Wert gemessen wurde.

Mit 18 Jahren lag ich im Bett und sah aus wie ein Greis von 80 Jahren.

Jetzt bekam ich Schwellungen unter den Ohren es sollen die Lymphdrüsen hinter den Backenknochen sein. Vielleicht ist es aber auch die Ohrspeicheldrüse, wie ich vermute? Ich sollte Brot oder Kaugummi kauen. Leider durfte ich aber nichts essen auch keinen Kaugummi kauen.
Eine radioaktive Strahlentherapie wurde verordnet.
Doch die Schwellung war immer noch vorhanden.

Dann bekam ich Kreislaufstörungen und Herzstillstand.

Der Stationsarzt reanimierte mich und Oberarzt Karl der gerade an diesem Tag aus dem Urlaub gekommen war, operierte mich sofort. Andere Operationen wurden alle verschoben.

Die Operation dauerte 5 Stunden und bei der Narkose hatte ich meinen ersten Narkosefehler.

Die Narkose begann zu wirken, aber ich bekam keine Luft, ich wollte schreien und meine Arme bewegen, das konnte ich aber nicht. Die Ärzte konnte ich sprechen hören, verstand aber den Sinn nicht.

Ich hatte Todesangst.

Dann explodierte etwas Kaltes in meiner Lunge und nun trat die Narkose ein. Als ich aus der Narkose erwachte schlug ich um mich und wurde am Bett festgebunden. Fast wäre ich an meinem eigenen Schleim erstickt, weil ich auf dem Rücken lag, mich nicht zur Seite drehen konnte und dadurch den Schleim nicht abhusten konnte.

Doch meine Schmerzen waren nicht mehr vorhanden.

An dieser Stelle werde ich meine Schmerzen erklären.

Wenn der Schmerz begann war ich im höchsten Grad nervös, verkrampft und der Herzschlag ging schneller, ich versuchte die Beine bis an das Kinn zu ziehen, ständig wechselte ich die Stellung, durch diese Schmerzen wurde ich fast verrückt.

Diese Schmerzen waren immer zu spüren, auch durch Gabe von Schmerzmitteln. Der dauerhafte Druck im Ober - Unter - Bauch und im Rücken war dann auch noch zu spüren.

Doch wenn ich Schmerzmittel bekam, entspannte sich der Körper und die Schmerzen waren nur noch als Druck zu spüren. Der Herzschlag ging zurück und ich wurde wieder zum Mensch.

Oberarzt Karl besuchte mich dann abends und fragte haben sie Schmerzen? 

- Nein keine Schmerzen war meine Antwort. -

Oberarzt Karl drückte sanft auf meine Wunde, ich verzog das Gesicht vor Schmerzen und er sagte, also doch Schmerzen. Ja die Schmerzen kann ich aushalten, die sind gleich wieder weg, aber die Schmerzen welche ich immer gespürt habe, die spüre ich nicht mehr.

Jetzt weiss ich welche Schmerzen sie aushalten mussten sagte Oberarzt Karl.

Meine Blutwerte wurden immer besser und es kam der Tag wo mir erklärt wurde, dass ich dem Totengräber von der Schippe gehüpft wäre. Morgen gibt es eine Tasse Tee. Nach 2 ½ Monaten. Jetzt begann ich die Sekunden zu zählen und dann nach endlosem Warten bekam ich diese Tasse Tee.

Nie wieder habe ich in meinem Leben etwas Besseres getrunken wie diese Tasse Tee. Diese Tasse Tee trank ich schluckweise und sehr langsam ich genoss diese Tasse einen halben Tag. Und es war für mich sehr anstrengend.

Ein paar Tage später, durfte ich essen, nur Zwieback. Dieser wurde von mir sehr langsam gegessen und  war nach 3 Zwieback in Schweiss gebadet. Denn ganzen Zwieback den ich bekommen hatte konnte ich nicht auf einmal essen.

Es ging bergauf.

Ich bekam wieder eine gesunde Hautfarbe. Weiter ging es mit Zwieback, Haferschleim, Pudding und dann Suppe. Dann ging es mit salzloser Kost weiter, das Essen war durch den Mixer gegangen und somit gut zu Verdauen. Keine Probleme. Meine Blutwerte blieben stabil. So bekam ich leichte Kost (Diät). Jetzt bekam ich meine erste Pankreatitis. (Bauchspeicheldrüsenentzündung). Doch nach drei Tagen waren meine Blutwerte wieder normal. Einige Tage später musste meine Mutter für mich dann 5-6 Flaschen stilles Wasser und 3 Flaschen Apfelsaft für mich kaufen, Welche ich zu den vom Krankenhaus angebotenen Getränken, getrunken habe. Krankenschwestern, Ärzte und Pfleger alle staunten über meinen unheimlichen Durst.

Haben sie immer so viel getrunken wurde ich gefragt? Nein so habe ich noch nie getrunken. Auch die Blutzuckerwerte wurden durch meine Sauferei besser. In dieser Klinik wurde auch zur gleichen Zeit ein älterer Herr behandelt, der durch zu hohen Alkoholkonsum an der Bauchspeicheldrüse operiert werden musste.

Dieser trank einige Wochen nach seiner Operation Alkohol und war 4 Stunden später tot.

Alkohol, in jeglicher Form, ist Gift für die Bauchspeicheldrüse!!!

Meine Bauch-narbe wollte nicht heilen, diese eiterte stark, also wurde zum dritten Mal operiert. Auch hier hatte ich wieder diesen Narkosefehler, wie bei der ersten Operation beschrieben.
Seitdem habe ich vor der Narkose panische Angst.

Jetzt verheilte die Wunde schnell. Infusionen brauchte ich keine mehr. So wurde der Katheder im Oberschenkel entfernt. Dabei wurde festgestellt, dass das Röhrchen welches in der Vene liegt, abgebrochen war. Operation Nr. 4. Die Vene wurde in beide Richtungen aufgeschnitten, aber das abgebrochene Stück wurde nicht gefunden. Der Arzt welcher mir die Sektion in den Oberschenkel gesetzt hatte, benutzte eine stumpfe Schere. Es sah aber wirklich so aus, als wäre dieses Röhrchen abgebrochen.

Mir ging es gut. Meine Blutwerte waren in Ordnung. Mein Gewicht jetzt 50 kg.

Ambulant wurde ich von diesem Krankenhaus weiter-behandelt.

Als ich 1 Monat zu Hause war, hatte ich dann meine zweite Pankreatitis. Fehler von mir, ich habe meine Leibspeise Ente mit Knödel und Gemüse gegessen. Einige Zeit später passierte es mit Eisbein und Sauerkraut.
Auch bei kleinen Anstrengungen und Stress oder Ärger.

Über Diät hatte ich mir nicht viel Gedanken gemacht. Auch wusste ich nicht welche Auswirkungen so ein Diätfehler hervorruft.

Diese Schmerzen wurden mit Fettenzymen, Antibiotika und Schmerzmitteln in Zäpfchenform behandelt. Essen durfte ich drei Tage nicht, auch nicht trinken nach Möglichkeit. Nach dem dritten Tag wurde mit Tee und Zwieback begonnen. Dann folgte Haferschleim ohne Milch. Der nächste Schritt Pudding, Kompott, leichte Kost, normale Diät. Das waren 2-3 Tage starke Schmerzen die ich mit Schmerzmitteln unter Aufsicht von meinem Hausarzt zu Hause behandeln konnte.

Diese Prozedur habe ich in 25 Jahren bestimmt 100 mal durchgemacht.

Nicht nur wegen Diätfehlern, sondern auch von zu schwerer körperlicher Anstrengung, Stress und Ärger.

Von den Ärzten wurde mir erklärt, dass ich schwere Arbeit nicht mehr verrichten könnte. Andere sagten mir ich müsste mich langsam an schwere Arbeit gewöhnen, indem ich mich langsam auf schwere Arbeit heran trainieren sollte. Dies bekam ich fast immer mit einer Bauchspeicheldrüsen-Entzündung zu spüren. Ich versuchte es trotzdem immer wieder und merkte bald, bei zu schwerer Arbeit, haben sofort die Beschwerden angefangen.

Ich nenne es körperlichen Zusammenbruch.

Immer bei schwerer Betätigung. Mein Körper reagiert dann mit Schmerzen in den Rücken, Übelkeit, starkes Schwitzen, Kreislaufbeschwerden, Herzrasen, Atemnot, Leistungsabfall und Depressionen.

Obwohl ich es immer wieder mit verschiedenen Methoden, körperlicher Arbeit, z.B.. Gartenarbeit, und Sport versuchte, wie Gymnastik, Schwimmen, Joga, Joggen, Kampfsport. Musste ich es immer mit Depressionen, Leistungsabfall und Schmerzen, wie vorher beschrieben, büßen.

Ich habe eine abgeschlossene Lehre als Gas Wasser Installateur, eine abgeschlossene Lehre als Bürokaufmann und Betriebswirt ohne Diplom. Bei meinem letzten Arbeitgeber habe ich 23 Jahre als EDV-Operator gearbeitet. Die Erkrankung der Bauchspeicheldrüse hatte ich angegeben. Doch das interessierte keinen, weil Leute gebraucht wurden. Die körperliche Arbeit ist nicht schwer. Doch die Arbeitsbedingungen sind hart.

In dem Raum ist ein höllischer Lärm. Man steht 8 Stunden auf den Beinen, selten eine Möglichkeit sich zu setzen. Es war nötig Überstunden zu machen. Stress war immer vorhanden. Der Computer gab den Arbeitsrhythmus an. Wechselschicht meist auch Samstags arbeit wurde verlangt. Trotzdem machte mir die Arbeit spass. Es blieb aber nicht aus dass ich oft eine Bauchspeicheldrüsen Entzündung hatte. Doch war ich nicht länger als andere Kollegen krank. Mehrmals musste ich ins Krankenhaus, weil die Schmerzen so stark waren, dass ich diese nicht mehr selbst behandeln konnte.

Im Krankenhaus war wie immer die gleiche Behandlung. Keine Schmerzmittel, ich musste um Schmerzmittel betteln. Wurde gefragt, haben sie Alkohol getrunken? Nein. Warum haben sie dann eine Pankreatitis. Weiss ich nicht, deshalb bin ich hier. 1971 bin ich an der Bauchspeicheldrüse operiert worden. Pankreaszyste mit stumpfem Bauchtrauma. Ich sagte diesen Ärzten, dass ich sehr starke Schmerzen habe, dass ich unbedingt Schmerzmittel brauche, und ich die Schmerzen nicht mehr ertragen kann. Aber ich bekam keine Schmerzmittel. Also musste ich die fürchterlichen Schmerzen ertragen. Bis ich Kreislaufprobleme bekam, oder bösartig von diesen Schmerzen wurde.

War ich hier in Lebensgefahr?

Erst dann reagierten die Ärzte und gaben mir ein starkes Schmerzmittel in die Infusionen.

Nach 3 Tagen hatte ich keine Schmerzen mehr.

Dies sagte ich den Ärzten, aber ich bekam noch weiter Schmerzmittel in die Infusion. Es ist seltsam, das nicht ernst nehmen des Betroffenen. Das ich bis heute immer noch erlebe. Erst musste ich um Schmerzmittel betteln, dann als ich keine Schmerzen mehr hatte bekam ich weiter Schmerzmittel.  Eine Pankreatitis dauert 2 Wochen bei anderen Betroffenen, deshalb musste es bei mir genauso sein.

Darum meine Meinung:
Deutschland  -- Entwicklungsland in der Schmerztherapie.

Ich habe es zu oft am eigenen Leib, schmerzhaft erfahren.
Diese menschenunwürdige Behandlung, habe ich 20 Jahre durchmachen müssen.

In fast allen Berichten, welche von den Krankenhäusern geschrieben wurden, war die Pankreatitis durch Alkohol ausgelöst worden. In 95% dieser Berichte habe ich keinen Alkohol getrunken, bei 5% hatte ich eine Woche davor oder einige Tage davor Alkohol getrunken. (nur Bier) Schnaps also hochprozentige Sachen habe ich überhaupt nicht getrunken.

Körperliche Überlastung hat nie jemand für möglich gehalten. Nur ich! Die Schmerzen ohne Ende auch nicht! Wie ich diese Tortur aushalten konnte, kann ich heute gar nicht mehr sagen. Manchmal musste ich viele Untersuchungen über mich ergehen lassen. Auch heute noch!

Sonographie,
auch Ultraschall genannt.

Gastroskopie,
auch Magenspiegelung genannt. Der Patient muss einen dünnen Schlauch schlucken, in den eine kleine Kamera integriert ist, eventuell Gewebeentnahme.

ERCP,
 heißt Endoskopisch retrograde Cholangiopancreaticographie 
Der Patient schluckt einen Schlauch wie bei der Magenspiegelung, dieser ist nur etwas dicker, mit Kontrastmittelgabe in die Bauchspeicheldrüse und gleichzeitigem Röntgen eventuell Gewebeentnahme.

Computertomographie,
C.T. = Röntgenuntersuchung unter Zuhilfenahme eines Computers. Darstellung in Schicht oder Scheiben des Körpers.

Und unzählige Röntgen Untersuchungen.

 

Meine Amylase Werte sind im Normalbereich auch bei einer leichten Entzündung. Nur bei einer akuten Entzündung mit fürchterlichen Schmerzen gehen die Wert drastisch nach oben! 

 Amylase
gehört zu den Verdauungsenzymen welche Stärke und Glykogen abbauen. Es gibt

Speichel Amylase
wird von der Ohrspeicheldrüse gebildet.
(Kommen meine Schwellungen hinter den Ohren daher?).

Bei der Pankreas - Amylase
welche die bedeutendere ist. Die Ausschüttung erfolgt durch hormonale Stimulation (Cholecystokinin). Die Amylase wird bei Verdacht auf eine akute Entzündung der Bauchspeicheldrüse bestimmt. Für die Diagnose ist auch die Bestimmung der Lipase  erforderlich.
Meine Lipase Werte sind im Normalbereich auch bei einer leichten Entzündung. Nur bei einer akuten Entzündung mit fürchterlichen Schmerzen gehen die Wert drastisch nach oben!

Lipase
ist der Oberbegriff für eine Gruppe von Verdauungsenzymen. Diese spalten Fette.

Phospholipasen
die Bildung erfolgt in der Bauchspeicheldrüse diese können hämolytisch wirken. Das heisst, sie zerstören die roten Blutkörperchen. (Sind deshalb meine Leukozyten so hoch?)

Meine Leukozyten, sind auch heute noch meist sehr hoch. Warum? Letzte Untersuchung Mai 2007 etwa 28000.
Davor hatte ich Werte die um 16000 lagen, also von 1996 bis 2006.

Leukozyten
Die Weissen Blutkörperchen dienen der Abwehr gegen Krankheitserreger und Fremdstoffen. Körperpolizei!

 

Dann habe ich einige Jahre Alkohol getrunken. Nach dem Motto:
Schmerz erzeugt wieder Schmerz, und Schmerz erzeugt Angst, und Alkohol tötet dieses Übel.

Doch besser wurde dadurch nichts. Weil ich schon nach 3 Gläsern Bier  volltrunken war, kam ich durch den Alkohol, in schlimme Situationen, welche mir nicht gefallen haben.

Also hörte ich wieder auf mit dem Alkohol. Trotzdem kam der nächste Schub. Jetzt hatte ich aber Glück im Unglück. Ein neuer Stationsarzt war in dem  Krankenhaus, in das ich meistens eingeliefert wurde. Er gab mir sofort ein starkes Schmerzmittel in die Infusion und meine Schmerzen waren auszuhalten. Ich war nach der Behandlung viel schneller Gesund und Leistungsfähiger. Mir ging es viel besser. Wenn mich mein Hausarzt, ich glaube es gab keinen im Umkreis von 20 km den ich nicht aufgesucht hatte, fragte in welches Krankenhaus ich möchte, wollte ich nur in dieses Krankenhaus. Der Vorteil war ich ging viel schneller ins Krankenhaus, bei einer akuten Pankreatitis. Diese war dann nicht so Gefährlich und viel schneller vorbei. Auch nach dem Krankenhausaufenthalt war ich geistig und körperlich viel besser dran.

Nach etwa 5 Jahren ging dieser Arzt an ein anderes Krankenhaus und alles begann von Neuem. Immer fragte ich mich, ob die überhaupt meine Krankenakte lesen? Ich habe Schmerzen. Ich brauch Schmerzmittel, nach langem betteln bekam ich Schmerzmittel.
Wenn ich heute nur daran denke bekomme ich Schweißausbruch.

Vor allem aber steht, die Gleichgültigkeit der Ärzte und das Gefühl, dass man nicht ernst genommen wird.

Der nächste akute Schub des Pankreas war schlimmer als alle anderen. Der Bereitschaftsarzt musste gerufen werden, weil mein Hausarzt keine Sprechstunde mehr hatte. Auch dieser Arzt kannte mich wie alle im Umkreis. Dieser Arzt gab mir 2 Spritzen gegen die Schmerzen und rief den Notarzt. Dieser kam und gab mir noch eine Spritze gegen die Schmerzen. Mit dem Notarzt wurde ich in das nächst gelegene Krankenhaus gebracht.

Dort lag ich ½ Stunde im Krankenbett, auf dem Flur. Keiner kümmerte sich um mich.

Auch in diesem Krankenhaus war ich bekannt, dort bin ich vor Schmerzen einige Jahre vorher bösartig geworden. Deshalb bekam ich gleich eine Infusion mit Schmerzmittel. Vielleicht ist hier meine Krankenakte gelesen worden?

Dort wurden auch wieder einige Untersuchungen gemacht aber es wurde nichts gefunden.

Dann bekam ich Schulterschmerzen linksseitig der Orthopäde stellte nach mehreren Untersuchungen eine leichte Entzündung der Gelenke fest.

6 Wochen war ich schon krank. Jetzt ging ich zu einem Homöopath er behandelte die Schulterschmerzen. 3 Wochen später konnte ich wieder arbeiten.  Auch die Bauchspeicheldrüse wurde dann von dem Homöopath behandelt, aber dies wurde nur sehr teuer, es half nicht.

Viele Leser bestätigten meine Aussage.
Wenn das Pankreas einmal defekt ist,  kann nur die Schulmedizin mit Erfolg helfen.

Dann kam wieder eine Pankreatitis. Die wie üblich, in die linke Seite des Körpers ausstrahlte. Wie immer legte ich eine Wärmflasche auf den Bauch so heiß wie möglich. Ich zog die Beine an bis hoch zum Bauch. Eine gewisse Linderung der Schmerzen trat ein, aber nicht lang. Nach einigen Minuten konnte ich nicht mehr liegen. Also setzte ich mich hin, auch das half nur einige Minuten. Um die Schmerzen zu lindern stellte ich mich hin. Dann lief ich im Zimmer ein paar Meter herum. Dann war ich fix und fertig, sodass ich mich wieder hinlegen musste. Dieser Kreislauf wiederholte sich bis die Schmerzen nachgelassen haben. Meist nach 2 Zäpfchen und 50 Tropfen als Schmerzmittel. Zeitlich etwa 1 ½ Stunden. Mein Herzschlag erhöhte sich der ganze Mensch war in Aufruhr. Die Leistung gegen die Schmerzen wurde verdoppelt.
Die Leistungsfähigkeit meines Körpers war weg!

Bei einer leichten Pankreatitis habe ich immer gewonnen. Mit null Diät, nicht essen und nur den Mund ausspülen, nicht trinken. Schmerzmittel.

Bei einer schweren Bauchspeicheldrüsenentzündung brauchte ich Hilfe von Ärzten.
Doch kein Arzt hat mich zu einem Fachmann überwiesen.
Das meine ich mit Gleichgültig und nicht ernst nehmen des Betroffenen.

Meine Krankheit wäre bestimmt nicht so ernsthaft schlimm geworden bei fachmännischer Hilfe?

Vielleicht weil diese Erkrankung,  nicht sichtbar ist?

Dann begann bei mir eine schleichende Pankreatitis.

Bei mir gab es eine schleichende und eine schnelle Pankreatitis.

Die schleichende begann mit Sodbrennen, Magenschmerzen, kein Appetit, Völlegefühl, Leistungsabfall.

Dann gab es die schnelle Pankreatitis innerhalb von 1/2 Stunde alle Schmerzen wie bei der schleichenden. Diese Schmerzen waren trotz Schmerzmittel nicht auszuhalten.

Bei dieser Pankreatitis, fing es schleichend an. Diese hatte ich meist im Griff. Die konnte ich meist selbst behandeln. Meine Familie wollte essen gehen und ich ging mit in ein Restaurant. Dort habe ich nichts gegessen und nur eine halbe Tasse Tee getrunken. Am Nachbartisch sah ich einen Mann der mich fragte ob ich Magenbeschwerden hätte. Nein ich glaube ich bekomme wieder eine Bauchspeicheldrüsenentzündung. Wo sind sie in Behandlung? Bei meinem Hausarzt und den Krankenhäusern der Umgebung.

Ich suche schon 25 Jahre einen Spezialisten.

Da kann ich ihnen helfen sagte dieser.

Ich bin auch an dem Pankreas operiert. Wo fragte ich? In der Universität Mannheim. Diese Uni ist nicht weit von meinem Wohnort entfernt.

Übrigens diese Universitätsklinik Mannheim ist spezialisiert und zu empfehlen. Dort sind viele Ärzte spezialisiert, mit neuen guten Verfahren.

Es gibt eine Selbsthilfegruppe. Arbeitskreis der Pankreatektomierten e.V.
Internet Adresse:
http://www.bauchspeicheldruese-pankreas-selbsthilfe.de/faq/index.php

Auch das Forum ist sehr hilfreich:
http://www.bauchspeicheldruese-pankreas-forum.de/
 

Einen Spezialisten gab es in Heidelberg Prof. Willig 70 km von meinem Wohnort entfernt.>>>

Heute gibt es das Pankreaszentrum in Heidelberg sehr zu empfehlen. Die Adressen können bei der Selbsthilfegruppe erfragt werden. (Meine Erfahrung schwer Kontakt zu bekommen. Auf meine E-Mail Anfrage bekam ich keine Antwort.)

>>>Er schrieb mir die Adressen auf. Doch der akute Schub des Pankreas kam abends und die Schmerzen konnte ich nicht mehr selbst behandeln. Die Schmerzmittel, welche ich zur Verfügung hatte, halfen nicht mehr. Ich wurde ins nächstgelegene Krankenhaus, mit freien Betten eingeliefert.

Dies war das Krankenhaus mit den Geizkragen von Ärzten die keine Schmerzmittel geben wollten. Aufnahme und die üblichen Untersuchungen. Nach 1 Stunde kam der Arzt untersuchte mich. Ich sagte ihm dass ich durch den Transport schon wieder starke Schmerzen habe und eine Spritze gegen die Schmerzen möchte. Auf dem Zimmer bekommen sie eine Spritze.

Wieder diese Gleichgültigkeit, nicht ernst nehmen des Patienten und der Situation.

Im Krankenzimmer wartete ich 2 Stunden und die Schmerzen wurden schlimmer. Also rief ich den Pfleger und verlangte Schmerzmittel. Der Arzt kommt gleich war die Antwort. Nach einer weiteren Stunde kam der Pfleger gab mir eine Spritze in den Muskel und legte noch eine Infusion an. Doch die Schmerzen wurden unerträglich. Also rief ich den Pfleger. Der Pfleger gab mir noch eine Spritze. Aber die Schmerzen gingen nicht weg. Eine Stunde später begannen meine Beine zu zucken ich wurde im Bett hin und her geschüttelt. Bekam Atemnot und Herzrasen. Ich klingelte und hatte Angst. Der Pfleger kam und sagte barsch ihre Spinnerei geht mir langsam auf die Nerven.

Mir auch, war meine Antwort. Ich will hier raus. Doch mir fehlte die Kraft, ich kam nicht aus dem Bett.

An dieser Stelle denke ich an hilflose alte Leute, die in Altenpflegeheimen untergebracht oder im Krankenhaus behandelt werden.

Der Pfleger drückte mich zurück in das Bett und versprach der Arzt kommt sofort.

Nach langer Zeit kam dann der Arzt, sah meinen erbärmlichen Zustand und gab mir eine Spritze (diese musste er erst holen das dauerte auch wieder sehr lange) direkt in die Vene und eine in die Infusion.

Nach 2 Minuten waren die menschenunwürdigen Schmerzen vorbei.

Warum nicht gleich so?

Nur möchte ich an dieser Stelle noch einmal erklären, dass ein Patient mit akuten Schub der Pankreas in die Intensivstation gehört!!!

Dann wollten die noch eine Untersuchungen mit Operation machen, die ich ablehnte. Heute weis ich, dass diese Entscheidung richtig war, denn wer mit ERCP den Kanal zwischen Galle und Bauchspeicheldrüse erweitern möchte, kann schnell die Pankreas so verletzen, dass diese sich auflöst. Das geht sehr schnell. Dem Patienten kann nicht mehr geholfen werden. Nach einer Woche als die Entzündung abgeklungen war, verlies ich das Krankenhaus auf eigene Gefahr. War dann noch zwei Tage zu Hause und beschwerte mich per Brief beim Chefarzt von dem Krankenhaus und bei dem Kreisausschuss.

 Nach sechs Monaten bekam ich dann einen Brief das alles erdenklich mögliche für mich getan wurde.

Ja das war dann in Heidelberg und Bruchsal sonst hätte der Brief mich nicht mehr erreicht!!!

Ja alles erdenklich mögliche wurde in Heidelberg im Spyerers Hof bei Prof. Dr. Willig getan!
Operiert wurde ich in Bruchsal von Prof. Dr. Tiele!

Leider beide Spezialisten schon im Ruhestand aber im Pankreaszentrum Heidelberg sind sehr gute Spezialisten.

In Heidelberg Prof. Willig und Bruchsal Prof. Tiele wurde mir das Leben gerettet durch die Operation in Bruchsal 2/3 der Bauchspeicheldrüse und die Milz entfernt. Im weiteren Verlauf, wieder Unglück neue Krankheit ich vermute es sind Folgekrankheiten weil über 25 Jahre hinweg Fehler gemacht wurden. bekam wieder Schmerzen diesmal HWS und LWS Syndrom diese Schmerzen werden mit Schmerzmittelgabe verordnet von Schmerzambulanz.

Die Schmerzen kann ich dann auch ertragen!
Die Schmerzen sind fast nicht mehr vorhanden und ich brauche kaum noch Schmerzmittel, weil ich nicht mehr Arbeite. Aber halt nicht immer; na dann lege ich mich hin und nehme dann Schmerzmittel

Ein Tipp- kein Stress kein Ärger viel Sonne und Ruhe!
 
Und wenn die Schmerzen im Rücken oder Schulter so richtig stark sind denke ich schon wieder an eine Pankreatitis und bekomme Angst, dass der Rest der Bauchspeicheldrüse auch den gleichen Krankheitsverlauf beginnt wie ich in diesem Bericht beschrieben habe!
Vorsorglich habe ich schon mit einem Belegschaftsarzt in Bensheim gesprochen!
Wenn sie zu mir kommen, bei einer akuten Pankreatitis, bekommen sie die richtigen Schmerzmittel. War seine Aussage!
Aber diese Krankheiten erkennen und dann auch gezielt helfen, dass ist leider nicht immer der Fall.

Leider habe ich das Gefühl als Betroffener soll man die Krankheit genau kennen und noch die Lösung zum Problem wissen, und wenn Sie dies tun, sind Sie schon wieder ein unangenehmer Patient, oder ein vorlauter Proband.

Ich hoffe, dass keiner der diesen Bericht gelesen hat, dies durchmachen muss. Wer nur ein Drittel davon erleben muss, ist zu bedauern!

Vielleicht wäre hilfreich wenn diese Ärzte diese Schmerzen nur 1 Tag aushalten müssten! Leider unmöglich!

In der Hoffnung, dass Sie lieber Leser so etwas nie Erleben müssen verbleibe ich
mit freundlichen Grüßen
Wolfgang Koskialowsky

 

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